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27.07.2017 / 12:00

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New Nintendo 2DS XL - Test

Wir testen den New Nintendo 2DS XL und vergleichen ihn mit seinen Vorgängern.

New Nintendo 2DS XL - Test

Video: New Nintendo 2DS XL - Test (3:41)

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Ein klappbarer 2DS - so wirkt er auf den ersten Blick, der New Nintendo 2DS XL. Mit seinem keilförmigen Vorgänger hat er gemein, dass er kein stereoskopisches 3D bei 3DS-Spielen anzeigen kann - übrigens wiegen beide mit 260 Gramm auch identisch wenig.

Neben allen altbewährten Knöpfen, Sensoren, Kameras und Eingabemethoden bietet er einen schnelleren Prozessor, einen zweiten Analogstick, zwei weitere Schultertasten und NFC für Amiibo. Die sichtbaren Bildschirmgrößen gleichen denen des New 3DS XL mit 4,88 Zoll für das obere und 4,18 Zoll für das untere Display.

Nintendo verbaut beim New 2DS XL nur TN-Panels. Wer die Augen nicht relativ zentriert vor den Displays hält und von oben oder unten auf das Handheld schaut, sieht also einen Helligkeits- und Kontrastverlust sowie weiter verfälschte Farben.

Während die 3DS-Modelle ihre native Schärfe nur im 3D-Modus bei 800 x 240 Pixeln haben, muss das Bild auf 400 x 240 Pixel interpoliert und skaliert werden, wenn der stereoskopische 3D-Effekt abgeschaltet wird. Da der alte 2DS diese Auflösung von 400 x 240 Bildpunkten darstellt, bietet er das schärfste 2D-Bild.

Beim New 2DS XL können wir nicht den gleichen Effekt feststellen. Die native Auflösung des Panels scheint wie bei den 3DS-Modellen bei 800 Pixeln in der Horizontalen zu liegen. Das Ergebnis sind leichte Skalierungsartefakte, die vor allem bei der Darstellung von Texten stören können.

Die Lautsprecher befinden sich beim New 2DS XL auf der Unterseite. Sie geben den Ton also durch das hohl wirkende Gehäuse in die Hände ab. Das verstärkt das Audio-Feedback. Spieler spüren den Ton förmlich in ihren Händen. Der Audioqualität dient das aber nicht. Der Sound hört sich blecherner an als bei den 3DS-Modellen.

Apropos Unterseite: Dort befindet sich auch ein überraschend kurzer, aber dicker Stylus. Damit passen im New 2DS XL keine der anderen Eingabestifte der 3DS-Familie. Der New-2DS-XL-Stylus fasst sich nicht so gut an, wie die längeren Varianten.

Die Verarbeitung hat also Mängel und vor allem die Bildschirme sind ein Schritt rückwärts. Der New 2DS XL wird in nahezu jeder Kategorie von einem anderen Modell der 3DS-Familie geschlagen. Wer auf den stereoskopischen 3D-Effekt keinen Wert legt, findet beim regulären 2DS das schärfere Bild. Verarbeitung und Displays sind beim New 3DS XL deutlich besser. Der Sound klingt bei allen 3DS-Varianten besser.

Wegen der wenigen Spiele, die den neuen, schnelleren Prozessor der New-Geräte nutzen, muss man ihn auch nicht kaufen. So ist der New 2DS XL eigentlich nur für Spieler interessant, die keinen 3D-Effekt wollen und sich unbedingt eine klappbare, mobile Nintendo-Konsole wünschen. Auch die Akkulaufzeit ist wie bei den bisherigen Modellen eher mäßig.

Wir empfehlen daher den Griff zum alten 2DS, wenn man sparen möchte und sich mit dem Türstopperdesign anfreunden kann, oder zum New 3DS, der mit der erhöhten Stabilität mit 3D punktet. Einige Spiele haben nämlich wirklich sehenswerte Passagen im 3D-Modus, und auf der minimalen 3D-Einstellung gibt es keine Doppelbilder und maximale Bildschärfe.

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