Video: Mercedes EQA Probe gefahren

Wir sind mit dem EQA von Mercedes-Benz für ein paar Stunden unterwegs gewesen.

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Mercedes EQA Probe gefahren

Der EQA ist der zweite vollelektrische Mercedes-Benz aus der EQ-Serie. Das Kompakt-SUV ist deutlich günstiger als der größere EQC. Doch steht er dem SUV in vielen Punkten in nichts nach.

Die derzeit verfügbare Basisversion des EQA ist mit 140 Kilowatt allerdings schwächer motorisiert. Aber die Leistung reicht in der Regel völlig aus. Auch bei Überholvorgängen auf Landstraßen. Mercedes plant weitere Versionen mit einem zusätzlichen Heckmotor.

Aufgefallen sind uns die hochfrequenten Geräusche des Frontmotors. Dabei haben die Ingenieure laut Mercedes großen Wert auf die akustische Entkopplung des Antriebs gelegt. Mit einer Akkukapazität von 66,5 Kilowattstunden sind auch längere Fahrten möglich. Für Pendler bietet der EQA genügend Reichweite. Die Ladeleistung ist auf 100 Kilowatt begrenzt.

Dieser Wert wird aber auch noch bei halbvollem Akku erreicht. Per Wechselstrom lädt der EQA serienmäßig mit 11 Kilowatt. Mercedes gibt für den EQA eine Reichweite von 426 Kilometern nach dem Prüfzyklus WLTP an.

Diesen Verbrauchswert haben wir auf unserer Testfahrt allerdings deutlich überboten. Das dürfte auch an der Autobahnfahrt mit Höchstgeschwindigkeit gelegen haben. Bei 160 Kilometern pro Stunde wird der EQA abgeregelt. An Komfort lässt der EQA wenig zu wünschen übrig, wenn der Käufer noch weitere 5.000 bis 6.000 Euro in Extras investiert. Dann gibt es größere Displays im Armaturenbrett und in der Mittelkonsole.

Vor allem die Instrumententafel lässt sich sehr individuell gestalten. Die Navigationskarte kann auf ganzer Breite in verschiedenen Maßstäben dargestellt werden. Das Head-up-Display in der Frontscheibe ist individuell konfigurierbar.

Für mehr Fahrkomfort sorgen auch die Assistenzsysteme. Dazu gehören gegen Aufpreis ein Abstandsregeltempomat und eine zuverlässige Verkehrszeichenerkennung.

Im Stau bremst der EQA automatisch ab und fährt auch wieder an. Der Platz für Mitfahrer auf der Rückbank ist ausreichend hoch, wenn auch mit wenig Beinfreiheit.

Das Kofferraumvolumen umfasst 340 Liter, mit umgeklappten Sitzbänken 1.320 Liter. Die Heckklappe lässt sich serienmäßig elektrisch schließen. Mercedes hat beim EQA einiges besser gemacht als beim EQC. Der Kompakt-SUV könnte daher deutlich mehr Käufer finden als sein größerer und älterer Bruder.

quantalquetzal 04. Mär 2021 / Themenstart

So etwas halte ich für vollkommen überholt. Das zielt auf den Neid-Effekt bei der...

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