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16.10.2017 / 12:02

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Sony Xperia Touch - Test

Wir haben Sonys Android-Projektor Xperia Touch ausprobiert. Im Video zeigen wir den Android-Projektor vor allem in stark abgedunkelter Umgebung. Leider ist der Projektor so leuchtschwach, dass einfach zu wenig zu sehen wäre, wenn wir ihn bei normalem Tageslicht vorführen würden. Sony verkauft den Xperia Touch für 1.500 Euro.

Sony Xperia Touch - Test

Video: Sony Xperia Touch - Test (2:44)

Es wirkt wie aus ferner Zukunft: Sonys Xperia Touch macht jeden Tisch zu einem Android-Touchscreen. Einfach Projektor aufstellen und schon geht es los.

Auf einer Projektionsfläche von etwas mehr als einem halben Meter können Videos angeschaut werden. Wir können in Webseiten lesen oder beliebige Android-Spiele zocken. Vor allem für Zwei-Spieler-Titel ist das Gerät prädestiniert.

Die Erkennung der Berührungen mittels Infrarotsensoren funktioniert reibungslos. Es macht viel Freude, auf so einem großen Android-Arbeitsbereich zu agieren.

Im Xperia Touch befindet sich ein lichtschwacher Projektor mit lediglich 100 Lumen. Ordentliche Heimkinoprojektoren sind 10- bis 20-mal heller. Das führt in der Praxis dazu, dass er idealerweise nur in abgedunkelten Räumen verwendet wird. Eine helle, nicht gemusterte Oberfläche ist ebenfalls ratsam. Das ist bei vielen Tischen nicht der Fall, so dass sich Inhalte auf Holzflächen nicht so gut erkennen lassen.

Der Projektor kann seine Arbeitsfläche auch an die Wand projizieren. Wenn der Xperia Touch weiter von der Wand entfernt wird, ist eine Projektionsfläche von etwas mehr als zwei Metern möglich. Allerdings deaktiviert sich dann die Touchfunktion und das Gerät lässt sich nicht mehr bedienen. Es funktioniert dann nur noch als einfacher Projektor.

Im Notfall kann der Xperia Touch auch im Akkubetrieb verwendet werden. Aber nach etwas mehr als einer Stunde ist Schluss damit, so dass eine längere Nutzung ohne Netzteil nicht möglich ist.

Der Android-Projektor Xperia Touch ist zum Preis von 1.500 Euro erhältlich.

Die Idee des Xperia Touch ist super, die Umsetzung dafür nicht ganz so toll. Die zu schwache Projektorlampe schränkt den Einsatz zu sehr ein. Bezüglich der Projektionsfläche müssen optimale Bedingungen herrschen. Diese sind in den seltensten Fällen vorhanden. Die Steuerung mit Touchgesten funktioniert hingegen überraschend gut und fehlerfrei. Der happige Anschaffungspreis ist allerdings nicht ohne und wir hoffen darauf, dass eine zweite Generation des Gerätes günstiger und praxistauglicher wird.

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