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Video: Cue Roboter - Test

Wir hatten Spaß mit dem frechen Cue.

Video veröffentlicht am
Cue Roboter - Test

Im vergangenen Jahr hatten wir viel Spaß mit dem kunterbunten Dash - gilt das auch für seinen jüngeren Bruder Cue? Als Spiel- und Lernroboter richtet er sich vielmehr an Jugendliche, nicht mehr an Kinder.

Optisch tritt er deshalb martialischer auf, die Grundkonstruktion bleibt aber gleich. Auch der schwarze Cue ist äußerst robust gebaut. Kleine Verbesserungen gibt es bei den Sensoren. Cue besitzt zusätzlich einen Beschleunigungsmesser und einen Infrarotsender wie -empfänger.

Die echte Neuerung steckt in der App. Darüber weisen wir Cue eine von vier Persönlichkeiten zu. Ein Roboter mit Persönlichkeit erinnert uns an Cozmo. Doch statt Gebrabbel gibt es echte englische Stimmen. Die Persönlichkeiten wirken sich darauf aus, wie uns Cue anspricht und motiviert, um zu spielen oder zu programmieren. Je nachdem ist Cue dann zum Beispiel eher der Anführer oder der neunmalkluge Nerd. Allen ist aber ein loses und freches Mundwerk gemeinsam. Lehrer klingen anders.

Besonders zur Geltung kommt die Persönlichkeit beim Text-Chat. Aber es gibt auch eine Reihe von dialogbasierten Minispielen. Sie sind nicht sehr fordernd, aber unterhaltsam.

Da tritt der Hauptzweck von Cue fast in den Hintergrund: Programmieren lernen. Die App zeigt sich hier auf Höhe der Zeit. Wir können den Roboter programmieren, indem wir einfache, lineare Abläufe erstellen. Komplexere Programme sind aber auch per Javascript möglich.

Cue kostet beim Hersteller Wonderland rund 164 Euro und ist damit nur wenige Euro teurer als Dash. Leider kosten die Persönlichkeiten auch Geld, nur die erste ist kostenfrei. Wer auch die übrigen drei freischalten will, muss jeweils 4,99 Euro per In-App-Kauf ausgeben.

Wir hatten mit Cue viel Spaß. Der Hersteller hat den Vorgänger Dash sinnvoll ausgebaut. Darum verstehen wir auch nicht, warum wir das Zubehör von Dash mit Cue nicht weiter nutzen können. Das Katapult würde Cue erst recht stehen.

XoGuSi 24. Mai 2018 / Themenstart

Wenn man die Videos sich so anschaut, ist wohl Lern und Roboter etwas hoch gegriffen. Als...

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