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26.09.2017 / 09:43

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Lego Boost - Test

Legos neues Roboterset macht Spaß, so viel sei schon verraten. Unterm Weihnachtsbaum dürfte es aber trotzdem viele Tränen geben. Und im Zweifel eine hohe Mehrausgabe nach sich ziehen.

Lego Boost - Test

Video: Lego Boost - Test (1:35)

Viele bunte Teile stecken in Legos neuem Boost-Set. Dessen Besonderheit: Zum Set gehört auch eine Funkeinheit mit zwei integrierten Motoren und einem Bewegungssensor, dazu ein weiterer Motor und ein Farb- und Abstandssensor. Das klingt nach wenig für ein Roboterset. Doch dank der Kreativität von Lego werden unsere Modelle damit erstaunlich lebendig.

Die Aufbauanleitung steckt in einer App. Es gibt sie zwar für iOS und Android. Die Geräte müssen aber mindestens einen 8-Zoll-Bildschirm besitzen. Und keines unserer Android-Tablets wollte die Funkeinheit erkennen. Derzeit können nur iPad-Besitzer bedenkenlos zu Boost greifen.

Nachdem wir diese Hürde überwunden haben, haben wir mit dem Boost-Set viel Spaß. Allein die fünf vorgegebenen Modelle und die angebotenen Variationen bieten einiges an Bastelspaß für verregnete Tage.

Die App führt uns parallel zum Bau auch immer wieder an die Programmierung heran. Dazu dient ein grafischer Editor. Leider fehlt eine tatsächliche Einführung und bei der Menge an Aktionen verlieren wir schon mal den Überblick.

Uns gefällt besonders, dass Legos Boost-Modelle nicht dem Standardschema vieler Robotersets folgen. Statt nur der üblichen Fahrmodelle gibt es zum Beispiel eine Gitarre und eine Katze. Auch der empfohlene Preis von 160 Euro ist angemessen.

Schade ist, dass Lego Boost derzeit in der Praxis nur mit iPads genutzt werden kann. Sonst wäre es ein empfehlenswertes Weihnachtsgeschenk.

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