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Video: GPD Pocket - Test

Der GPD Pocket ist klein - zum Vieltippen zu klein, wie Golem.de im Test herausgefunden hat.

Video veröffentlicht am
GPD Pocket - Test

Der GPD Pocket ist ein vollwertiger Laptop, der allerdings nur so groß wie ein Handheld ist. Mit seiner Tastatur verspricht das Gerät, auch für das Schreiben von längeren Texten brauchbar zu sein.

Im Alltag haben wir mit der Tastatur allerdings Probleme: Hauptsächlich liegt das an der Aufteilung des QWERTY-Layouts. Wenn wir mit einer deutschen Tastatureinstellung tippen, befinden sich die Umlaute an äußerst ungünstigen Stellen.

Bedingt durch die Größe und auch die Qualität der Tasten ist es zudem schwierig, schnell schreiben zu können. Uns hat das Tippen langer Texte keinen Spaß gemacht.

Gut hingegen finden wir, dass auf dem GPD Pocket ein vollwertiges Windows 10 läuft. Mit seinem Atom-X7-Prozessor ist das kleine Notebook zudem schnell genug, um alltägliche Aufgaben ohne Probleme zu meistern.

Dank der vielen Anschlüsse können wir auch Peripheriegeräte problemlos mit dem GPD Pocket verwenden und das Notebook an einen Monitor anschließen. Die Verarbeitungsqualität ist sehr hoch, das Gerät ist komplett aus Aluminium.

Letztlich verhindert die QWERTY-Tastatur des GPD Pocket, dass wir das Gerät wirklich empfehlen können. Die restliche Hardware und Verarbeitung gefällt uns gut, die Tastatur macht längeres Tippen allerdings unmöglich. Mit deutschem Tastaturlayout ist der GPD Pocket leider nicht erhältlich. Das Gerät ist mit einem Preis von knapp 500 Euro zudem recht teuer.

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