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05.02.2018 / 11:59

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Roli Blocks - Test

Mit Rolis Blocks können wir mit einem iPhone oder einem Pixel-Smartphone und der kostenlosen Noise-App Musik machen. Wir haben uns die Module angeschaut.

Roli Blocks - Test

Video: Roli Blocks - Test (1:50)

Roli hat mit seinen Blocks ein neues Musiksystem vorgestellt, das sich zusammen mit der Noise-App explizit an Smartphone-Nutzer richtet. Das System besteht aus dem Seaboard Block, einem Keyboard mit 24 Tasten, dem Lightpad Block, einem quadratischen Modul mit LED-Oberfläche, und drei verschiedenen Kontrollblöcken. 

Die Blöcke können dank magnetischer Pogo-Pins miteinander verbunden werden, über die Anschlüsse werden Daten ausgetauscht. Sie haben eingebaute Akkus. Per Bluetooth werden die Module mit dem Smartphone gekoppelt. Über die Noise-App von Roli können wir anschließend Musik machen. 

Die App stellt uns zahlreiche kostenlose Instrumente und Samples zur Verfügung, weitere sind per In-App-Kauf zu haben. Beeindruckend ist, wie wir sowohl über den Lightpad Block als auch über den Seaboard Block Töne modulieren können. 

Die Oberflächen der beiden Hauptblöcke sind druckempfindlich. Durch Hin- und Herbewegen unserer Finger, verschiedenem Druck sowie Slide-Bewegungen können wir die Intensität der Töne variieren. Auch Modulationen sind möglich. Dadurch können wir mit den verschiedenen Instrumenten mitunter einen sehr realistischen Klang erreichen. 

Die Blöcke können mit einem USB-Kabel auch an einen PC angeschlossen werden. Dann lassen sich die Module mit anderen Audioprogrammen oder Rolis eigener Software Equator verwenden. Mit dieser haben wir weitaus mehr Möglichkeiten als mit der Noise-App, um den Klang zu beeinflussen. 

Roli ist mit seinen Blocks ein überzeugendes mobiles Musiksystem gelungen, das insbesondere durch den Seaboard Block enorme Möglichkeiten bietet. Mit 275 Euro ist das Keyboardmodul zudem deutlich günstiger als das günstigste normale Seaboard. 

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