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Video: Fire TV (2017) - Test

Wir haben das neue Fire TV getestet. Mit dem klassischen Fire TV hat das neue Modell nicht viel gemein. Alle bei den Fire-TV-Geräten bekannten Anschlüsse sind entfallen. Die 4K- und HDR-Unterstützung ist der wesentliche Unterschied zum Fire TV Stick 2.

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Fire TV (2017) - Test

Bisher stand Fire TV ohne Stick im Namen für Anschlussvielfalt. Das ist mit dem neuen Fire TV vorbei. Es baumelt ähnlich wie Googles Chromecast hinten am Fernseher an einem kurzen HDMI-Kabel. Es gibt als einzigen Anschluss nur eine Micro-USB-Buchse zur Stromversorgung.

Das klassische Fire TV von 2015 hat eine vollwertige USB-Buchse, einen Netzwerkanschluss und einen Steckplatz für Speicherkarten. All das ist eingespart worden. Mit dem neuen Fire TV lassen sich als Neuerung 4K-Inhalte samt HDR-Unterstützung abspielen.

Das muss aber vom Fernseher unterstützt werden. Geräte, die diese Möglichkeiten bieten, haben aber im Regelfall auch Smart-TV-Funktionen, so dass das Fire TV nicht unbedingt benötigt wird. Meist läuft auf den Fernsehern auch Amazons Video-App - sogar mit Prime-Markierung. Diese fehlt auf den Fire-TV-Geräten, seit Amazon sie vor etwas mehr als einem Jahr entfernt hat. Seitdem hat sich die Übersichtlichkeit der Fire-TV-Oberfläche entsprechend verschlechtert.

Das aktuelle Fire TV ist also ein sehr sonderbares Produkt: Wer noch keinen Smart-TV besitzt, hat meist keine 4K-Auflösung und braucht das Gerät nicht. Dann ist der halb so teure Fire TV Stick die bessere Wahl. Und wer bereits einen Smart-TV mit 4K hat, erhält lediglich die Fire-TV-Sprachsuche und die Alexa-Funktionen dazu. Für uns rechtfertigt das die Anschaffung des aktuellen Fire TV nicht.

Amazon verkauft das Fire TV (2017) für 80 Euro.

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