Video: Terrapower Small Modular Reactor ausprobiert

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Terrapower Small Modular Reactor ausprobiert

Wir halten mit dem Terratec Small Modular Reactor zum ersten Mal ein Atomkraftwerk in unseren Händen, was bei einem Gewicht von rund 20 Kilogramm tatsächlich kein Problem darstellt. Das Metallgehäuse wirkt dabei wertig, die matt-schwarze Lackierung zeitlos. Allerdings handle es sich bei dem Vorabmodell noch nicht um das endgültige Design.

Im Unterschied zu den bis dato umgesetzten Atomkraftwerken, kann er mit abgereichertem Uran betrieben werden, das beim anreichern von Uran anfällt.

Ein Brennstab ist bei unserem Mini-Reaktor etwa stecknadelgroß und reicht theoretisch für mehrere Jahrzehnte. Sollte er aus Sicherheitsgründen entfernt werden müssen, geht das einfach über eine Klappe an der Unterseite des Gerätes.

Kühltürme oder Ähnliches benötigt es nicht, eine aktive Kühlung ist bereits eingebaut.

Nach dem Einschalten erklingt ein Ton, der entfernt an den Start eines Windows-PCs erinnert, und die Lüfter beginnen leise zu surren. Neben etwas Licht sieht man nichts.

Nach Inbetriebnahme liefert das Kraftwerk rund 1 Kilowatt Energie. Dabei stellt es sich adaptiv auf das Hausnetz und die benötigte Energie ein. Mit unserem Testgerät sind maximal 5 Kilowatt möglich.

Ähnlich wie bei einer Solaranlage wird überschüssige Energie an das Stromnetz abgegeben, was vom Energieversorger entsprechend honoriert werden muss. Pro eingespeister Kilowattstunde erhalten wir eine Vergütung von derzeit ungefähr 8 Cent.

Wann der Terratec Small Modular Reactor auf den Markt kommt ist noch unklar. Laut Herstellerangaben ist derzeit 2026 angepeilt.

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