Abo
11.04.2016 / 12:05

Video

HTC Vive - Test

Ein wenig Holodeck ist jetzt schon möglich: Mit dem von Valve in Zusammenarbeit mit HTC entwickelten Vive, tauchen wir nicht nur in interessante virtuelle Welten, sondern bewegen uns auch in diesen.

HTC Vive - Test

Video: HTC Vive - Test (2:36)

Rückt die Möbel beiseite, wir brauchen Platz für virtuelle Welten! Mit dem VR-Headset Vive von HTC und Valve bewegen wir uns nämlich frei im Raum und erkunden etwa eine Höhle.

Das Roomscaling ist durch das Lighthouse genannte Tracking-System möglich: Zwei mit Lasern ausgestattete Basiseinheiten und die Sensoren am Head-mounted-Display sorgen für das Tracken im Raum - auch die beiden mitgelieferten Hand-Controller werden erfasst.

Für das gesamte System werden drei Netzstecker benötigt, mit den vielen weiteren Kabeln kann das zu einem ziemlichen Kabelsalat werden. Einmal eingerichtet und ausgemessen, können wir uns auf einer Fläche mit einer Diagonale von bis zu 5 Metern frei bewegen.

Im digitalen Raum fühlen wir uns direkt wohl: Im Job-Simulator erledigen wir die vom Chef gestellten Aufgaben mit Freude und sind selbst vom Kopieren nicht genervt. In der Anwendung Audioshield wehren wir Kugeln intuitiv ab, selbst, wenn sie außerhalb unseres Sichtfelds liegen. Beeindruckend sind auch die Welten von Realities, wir besichtigen das ehemalige Krankenhaus Beelitz-Heilstätten und fühlen uns fast, als wären wir tatsächlich dort.

Ducken wir uns aber, stört das Kabel des Vive sehr, und wir verlieren die Immersion. Das ist nervig, lässt sich aber nicht verhindern. Auch rutscht das Headset beim Nach-Unten-Schauen immer wieder leicht. Noch fester angezogen ist das Gurtsystem zu ungemütlich. Es ist allgemein nicht ganz so gut umgesetzt wie das des Rift, nach einiger Zeit drückt es, und wir wollen das Head-mounted-Display schnell wieder absetzen.

Ebenfalls nicht mit dem Rift mithalten kann das Vive in puncto Display: Wir erkennen immer wieder einzelne Pixel, teilweise auch Subpixel. Besonders im Sitzen fallen uns diese und der dadurch entstehende Fliegengitter-Effekt auf. Spielen wir aber eines der Launch-Titel mit Roomscaling, ist der Effekt schnell vergessen. Stattdessen konzentrieren wir uns auf die Verteidigung unserer Burg mit Pfeil und Bogen.

Fazit

Das freie Bewegen im Raum ist eine unglaublich immersive Erfahrung, den Fliegengitter-Effekt und die Kabel um uns herum vergessen wir schnell. Doch nicht jeder Spieler hat so viel Platz zur Verfügung. Wer nur sitzt, sollte lieber zum Oculus Rift greifen. Wer das Roomscaling nutzen kann, wird mit dem Vive aber sicherlich viel Spaß haben.

Code zum Einbetten des Videos

  1.  x 
  2. 320 x 180
  3. 640 x 360

Teilen


Verwandte Artikel

  1. Pixart-Sensor: Die Leadr ist Roccats neue High-End-Funkmaus

  2. Prey im Test: Mit der Schaumfestiger-Kanone durchs All

  3. HTC U11 im Hands on: HTCs neues Smartphone will gedrückt werden

  4. Squad: Valve heuert Entwickler des Kerbal Space Program an

  5. HTC Vive: Virtual Reality im Monatsabo

Verwandte Themen

  1. Games
  2. Headset
  3. Holodeck
  4. HTC
  5. Portal
  6. Steam
  7. Test
  8. Valve
  9. Vive
  10. VR
Anzeige
Anzeige
Stellenmarkt
  1. BG-Phoenics GmbH, Hannover
  2. IT Baden-Württemberg (BITBW), Stuttgart-Feuerbach
  3. AKDB Anstalt für kommunale Datenverarbeitung in Bayern, München
  4. Springer Science+Business Media Deutschland GmbH, Berlin

Folgen Sie uns
       


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige