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Video: Nuraphone Kopfhörer- Test

Der Nuraphone bietet einen automatischen Hörtest, der den Frequenzgang des Kopfhörers je nach Nutzer unterschiedlich einstellt. Die Klangqualität des ungewöhnlichen Kopfhörers hat Golem.de im Test überzeugt.

Video veröffentlicht am
Nuraphone Kopfhörer- Test

Der Kopfhörer Nuraphone des australischen Herstellers Nura sieht auf den ersten Blick aus wie ein herkömmlicher Over-Ear-Kopfhörer. Im Inneren der Hörmuscheln stecken aber zusätzliche In-Ear-Stöpsel.

Hintergrund dieses ungewöhnlichen Aufbaus ist ein individueller Hörtest. Dieser läuft vollkommen automatisch ab und misst, welche Frequenzen der Nutzer besser hört und welche eher nicht so gut. Darauf basierend werden die Soundeinstellungen des Kopfhörers optimiert – was einen großen Unterschied ausmacht.

Über die Over-Ear-Schalen werden die Bässe wiedergegeben, über die In-Ears die Mitten und Höhen. Dadurch können wir die Bässe so weit hochdrehen, dass der Nuraphone förmlich auf unserem Kopf wackelt – und dabei die anderen Frequenzen noch gut hören.

Nuraphone bietet eine gute aktive Geräuschunterdrückung sowie frei programmierbare Touchflächen. Etwas stört uns, dass das Ladekabel einen proprietären Anschluss hat; vergessen wir es, können wir den Kopfhörer nicht aufladen.

Nuraphone kostet mit 400 Euro vergleichbar viel wie Sonys neuer WH-1000XM3. Den Klang des australischen Kopfhörers finden wir aber besser.

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