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Video: Schenker XMG Neo 15 - Test

Das XMG Neo ist nicht nur auf dem Papier ein gutes Gaming-Notebook, das dank Coffe-Lake-H-CPU und Nvidia Geforce GTX 1060 solide Leistung erzielt. Das Gehäuse hebt sich von der klobigen Masse an verfügbaren Barebones ab und kann dank mechanischer Tastatur und 144-Hz-Panel uns überzeugen.

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Schenker XMG Neo 15 - Test

In Eigenregie hat der Hersteller Schenker ein 15,6-Zoll-Notebook entwickelt, das anders ist als die Masse der Clevo-Produkte auf dem Markt: das XMG Neo 15. Im Onlineshop kann es zu einem Startpreis von 1.400 Euro konfiguriert werden. Ein Coffee-Lake-H-Prozessor und eine Geforce GTX 1060 sind dort schon enthalten. Unser Testmuster hat zudem eine 512-GByte-SSD und 16 GByte Arbeitsspeicher verbaut. Kostenpunkt: 1.620 Euro.

Die Gaming-Leistung des Notebooks ist entsprechend solide. Weniger anspruchsvolle Titel wie etwa CS:GO zocken wir mit stabilen 118 fps bei hohen Grafikdetails. Im schönen Kingdom Come: Deliverance stapfen wir mit 40 Bildern pro Sekunde bei hohen Details durch den Wald. Für die gute Spieleerfahrung sorgt aber nicht nur die Hardware. Das optionale 144-Hz-Full-HD-Panel gibt gerade schnelle Spiele flüssig wieder. Es ist zudem schön hell und entspiegelt.

Aber auch die mechanische Tastatur ist ein Plus. Die Schalter erinnern mit ihrem Klick an Cherry MX Blue Switches. Der Schaltweg ist aber geringer. Zum Schreiben eignet sich die Tastatur sehr gut. Eine einstellbare RGB-Beleuchtung ist ebenfalls enthalten.

Das Gehäuse Marke Eigenbau ist mit unter 2 kg für ein Gaming-Notebook recht leicht. Die Verarbeitungsqualität des Aluminium-Chassis ist sehr gut. Uns gefallen auch die schmalen Ränder um das Gehäuse. Das Design ist schlicht und hochwertig und nicht so aggressiv wie Konkurrenzprodukte. Dabei sind genug USB-Ports vorhanden, um mehrere Peripheriegeräte daran anzuschließen. Auf der Rückseite ist sogar Platz für drei externe Bildschirmanschlüsse.

Allerdings plagen auch das Neo 15 ein paar Negativpunkte: Zum einen ist die Akkulaufzeit mit 3 Stunden und 10 Minuten ziemlich kurz. Außerdem wird das Notebook unter Last recht laut. Die Kühlleistung ist hingegen sehr gut. Nicht nur wird die Hardware nicht wärmer als 80 Grad, auch werden die Hände auf der Tastatur niemals unangenehm warm, da die Luft nach hinten herausgeblasen wird.

Insgesamt ist das XMG Neo 15 ein sehr gutes Gaming-Barebone, das durch die hochwertige Verarbeitung und die starke Performance für minimal 1.400 Euro sehr wettbewerbsfähig ist – eine erfrischende Eigenentwicklung abseits von Clevo-Gehäusen.

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