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10.11.2017 / 11:54

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DB Ideenzug - Bericht

Die Deutsche Bahn macht sich Gedanken, wie der Nahverkehr attraktiver werden kann. Zusammen mit Fahrgästen wurden Konzepte für neue Abteile entwickelt. Das Ergebnis ist der Ideenzug. Das Video stellt ihn vor.

DB Ideenzug - Bericht

Video: DB Ideenzug - Bericht (2:26)

Sport treiben, Spielen, Schlafen - im Nahverkehrszug der Zukunft sollen Pendler nicht mehr nur sitzen und warten, bis die Fahrt zu Ende ist. Der Zug der Zukunft bietet die Möglichkeit, ungestört zu arbeiten, ein Schläfchen zu halten oder mit Mitreisenden ein Fußballspiel anzuschauen.

Ideenzug nennt die Bahn das Konzept, das am 7. November in Nürnberg vorgestellt wurde. Das ist das Gerüst eines Doppelstockwagens, in dem gezeigt wird, wie die Einrichtung von Nahverkehrszügen in einigen Jahren aussehen könnte.

Müde Pendler können sich in einer kleinen Schlafkabine oder auf einem Massagesessel ausruhen. Wem nach Feierabend mehr der Sinn nach Action steht, kann sich dem Sport hingeben, auf dem Bildschirm oder real. Für die Realvariante gibt es zwei Fitnessräume im Ideenzug: eine Yogakabine und einen Raum mit zwei Trimmrädern.

Wer lieber anderen beim Sport zuschaut, kann das im Public-Viewing-Bereich, der dem Bistro angeschlossen ist. Dort ist ein großer Bildschirm aufgehängt, auf dem Fußballspiele oder Nachrichten gezeigt werden. Unterhaltung gibt es auch im Spiele-Abteil im Obergeschoss des Wagens: Dort können sich die Reisenden die Zeit mit Videospielen vertreiben.

Wer im Zug noch ungestört arbeiten oder telefonieren will, kann sich in ein Ein-Personen-Abteil zurückziehen und die Glastür hinter sich schließen. Das Glas kann zudem undurchsichtig geschaltet werden, sodass der Bildschirm vor neugierigen Blicken geschützt ist.

Täglich pendeln tausende Menschen mit Nahverkehrszügen zur Arbeit und wieder nach Hause. Die Konzepte aus dem Ideenzug sollen es ihnen ermöglichen, die Fahrtzeit angenehm oder sinnvoll zu gestalten. Fahrtzeit wird zu Nutzzeit, betonen diverse Bahn-Mitarbeiter bei der Vorstellung. Die Ideen für die Abteile hat die Bahn in Gesprächen mit Fahrgästen entwickelt.

Den Wagen, wie er in Nürnberg gezeigt wurde, wird es in Gänze so nicht geben. Geplant ist aber, einzelne Module wie etwa das Arbeitsabteil, den Public-Viewing-Bereich oder auch ein Kinderabteil in den kommenden Jahren in Nahverkehrszügen zu verbauen

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