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02.05.2017 / 12:01

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Panasonic Lumix GH5 - Test

Panasonic bewirbt die Lumix GH5 mit ihren herausragenden Videofähigkeiten als neuen Goldstandard für 4k-MFT-Kameras. Wir haben sie mehrere Wochen lang erprobt - und finden den Hype gerechtfertigt.

Panasonic Lumix GH5 - Test

Video: Panasonic Lumix GH5 - Test (2:22)

Unsere Erwartungen an die Panasonic Lumix GH5 waren hoch. 4K Video mit 60 Bildern pro Sekunde und 10 Bit Farbtiefe bei bis zu 400 MBit/s Datenrate lassen die Herzen eines jeden Videofilmers höher schlagen. Auch 180 fps im Full-HD-Modus sind mehr als beachtlich. Dabei gibt es im Gegensatz zu vielen Konkurrenzmodellen kein Zeitlimit für die Aufnahme.

Wir haben in den vergangenen Wochen nahezu alle Videos und Fotos mit der GH5 gemacht und wir haben die Kamera lieben gelernt. Die Menüführung ist trotz zahlloser Einstellungsmöglichkeiten dank einer Mischung aus Touchscreen, Wahlrädern und einem 4-Wege-Joystick schnell erlernt. Mehr als ein Dutzend frei belegbare Tasten auf Ober- und Rückseite lassen kaum Wünsche bei der Individualisierung offen.

Der fünfachsige Bildstabilisator beruhigt das Bild auch im Telebereich oder bei langen Belichtungszeiten. Im Filmmodus lässt sich zudem eine elektonische Bildstabilisierung hinzuschalten, die allerdings bei 4k-Videos zehn Prozent des Bildes beschneidet. Als Kritikpunkte sind uns die relativ kurze Akkulaufzeit und ein schwer zu beherrschender manueller Fokus aufgefallen. Gegen Ersteres helfen ein Batteriegriff und zusätzliche Akkus – bei Zweiterem ist die Objektivwahl entscheidend. Der indirekte Motorfokus an der mitgelieferten Optik war für uns bei sanften Schärfeverlagerungen eine echte Hürde.

Auch im Fotomodus kann die GH5 überzeugen. Selbst Aufnahmen bei hohen ISO-Werten sind kein Problem, wenn man im RAW-Modus fotografiert. Auch hier leistet die integrierte Bildstabilisierung sehr gute Arbeit. Dieses Foto wurde mit einer halben Sekunde Belichtungszeit geschossen und weist nur eine minimale Verwackelungsunschärfe auf.

Probleme mit Rolling Shutter konnten wir im Alltag nicht feststellen, wenn man es aber darauf anlegt wie wir bei dieser Bahnfahrt, ist der Effekt durchaus sichtbar.

Fazit

Wir denken, dass die Lumix GH5 momentan die erste Wahl für ambitionierte Videofilmer und Profis im Webvideo- und Indiefilmbereich ist. Dazu tragen Features wie Vectorscopes und ein zusätzlich erhältlicher Adapter für den Anschluss von XLR-Kabeln ebenso bei wie ein vollwertiger HDMI-2.0 Port.

Mit knapp 2.000 Euro Verkaufspreis ist die Kamera unserer Meinung nach ihr Geld für die anvisierte Zielgruppe auf jeden Fall wert.

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