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Video: Radeon RX 590 - Test

Wir schauen uns AMDs Radeon RX 590 anhand der Nitro+ Special Edition von Sapphire genauer an: Die Grafikkarte nutzt den Polaris 30 genannten Chip, welcher im 12 nm statt im 14 nm Verfahren hergestellt wird.

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Radeon RX 590 - Test

Die Radeon RX 590 ist AMDs neue Grafikkarte der gehobenen Mittelklasse – sie kostet mindestens 260 Euro. Wir haben die quietschblaue Nitro+ Special Edition von Sapphire getestet, deren Lüfter im Betrieb ebenfalls blau leuchten. Sie ist mit 300 Euro etwas teurer als Modelle anderer Hersteller.

Die Basis der Radeon RX 590 bildet ein Polaris 30 genannter Chip, welcher weitestgehend dem Polaris 20 der bisherigen Radeon RX 580 entspricht. Neu ist die 12-nm- statt der 14-nm-Fertigung, weshalb die GPU ein bisschen flotter rechnet. Sapphire hat hierzu einen Bios Switch verbaut, mit dem wir zwischen dem voreingestellten OC-Takt und dem niedrigeren Referenz-Takt umschalten.

Die Radeon RX 590 Nitro+ ist etwa 14 Prozent schneller als die Radeon RX 580 Nitro+ und liegt damit auch leicht vor einer Geforce GTX 1060 als Founder‘s Edition. Die hohen Frequenzen gehen zwar mit satten 225 Watt Leistungsaufnahme einher, die Doppel-Lüfter der Sapphire-Karte bleiben dennoch schön leise.

AMD legt der Radeon RX 590 drei Spiele bei: Devil May Cry 5, The Division 2 und das HD-Remake von Resident Evil 2. Wem die Titel gefallen, der erhält ein empfehlenswertes Komplettpaket.

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