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Video: AMD Athlon 200GE - Test

Der Athlon 200GE ist ein 55 Euro günstiger Chip für den Sockel AM4. Er konkurriert daher mit Intels Celeron G4900 und Pentium G5400. Dank zwei Kernen mit SMT und 3,2 GHz sowie einer Vega-3-Grafikeinheit schlägt er beide Prozessoren in CPU-Benchmarks und ist schneller in Spielen, wenn diese auf der iGPU laufen.

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AMD Athlon 200GE - Test

Mit dem Athlon 200GE nutzt AMD erstmals seit Jahren wieder die Athlon-Marke für seine Prozessoren. Was einst High-End war, ist heute jedoch nur noch eine günstige Serie: AMD positioniert den Athlon 200GE gegen Intels Celeron- und Pentium-Modelle. Der neue Chip nutzt zwei Zen-Kerne mit Simultaneous Multithreading für vier Threads und hat eine integrierte Vega-GPU mit 192 Shader-Einheiten. Technische Basis ist Raven Ridge, daher passt der Athlon 200GE in den Sockel AM4 und nutzt DDR4-Arbeitsspeicher im Dualchannel-Betrieb.

In unseren Benchmarks schlägt sich der 55-Euro-Prozessor gut: Er ist immer schneller als der kaum günstigere Celeron G4900 und schafft es meist auch, am teureren Pentium Gold G5400 vorbeizuziehen. Weil der Athlon 200GE zudem AVX-Instruktionen beherrscht, startet Assassin‘s Creed Odyssey – auf den Intel-Modellen stürzt das Spiel ab. Weniger anspruchsvolle Titel wie CSGO oder Rocket League laufen auf der Vega-Grafik des AMD-Chips zudem in 1080p mit akzeptabler Bildrate. Für 55 Euro ist der Athlon 200GE eine gute Wahl, wer mehr Budget hat, sollte aber gleich zum Ryzen 3 2200G greifen.

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