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Video: Razer-Nommo-Chroma-Boxen - Test

Haartrockner oder doch Lautsprecher? Wir testen Razers Nommo-Chroma-Boxen und tendieren zu Ersterem.

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Razer-Nommo-Chroma-Boxen - Test

Sind das Haartrockner oder doch Lautsprecher? Razers Nommo-Chroma-Boxen sehen ungewöhnlich aus und fallen dadurch auf dem Gaming-Tisch auf. Die Verarbeitungsqualität der Lautsprecher gefällt uns gut. Der matte Kunststoff und das dezente Razer-Logo sind nicht zu aufdringlich.

Doch ohne LED-Beleuchtung kommt auch dieses Gaming-Zubehör nicht aus. Wir können in der übersichtlichen und vielseitigen Software Razer Synapse die zwei LED-Ringe nach Belieben farblich anpassen. Der Hersteller bietet auch verschiedene Effekte und Sequenzen an. Ein netter Bonus: Die Änderung der Lautstärkeregelung wird mit Licht angezeigt. Schade ist allerdings, dass für die Software ein zwingendes Konto und eine Internetverbindung notwendig sind. Das ist völlig unnötig.

In Spielen können wir überraschend gut Schritte und andere Geräusche wahrnehmen. Das liegt an der sehr guten Bündelung von Schallwellen, die aus den kleinen 3-Zoll-Lautsprechertreibern herausgedrückt werden. Das ist gerade für Stereolautsprecher eine sinnvolle Technik, die die ungewöhnliche Röhrenform der Resonanzkörper noch verstärkt.

Außerdem sind die Lautsprecher sehr laut einstellbar. Das Problem ist aber, dass die überdefinierten hohen Töne dann anfangen zu schnarren. Das tut schon nach wenigen Sekunden in den Ohren weh. Stellen wir auf das für Spiele ausgelegte Profil um, dann brummt der Bass mehr wie eine übergroße Büchse als ein echter Subwoofer.

Das Klangbild kann in keiner Situation überzeugen. Wem das egal ist und nur die Schritte seiner Gegner hören sowie eine coole LED-Beleuchtung auf dem Schreibtisch haben will, kann sich die Nommo Chroma zulegen. Für 150 US-Dollar gibt es da aber auch wesentlich wohlklingendere Alternativen.

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