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09.07.2014 / 12:21

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LG G3 - Test

Mit dem G3 hat auch LG ein neues Topsmartphone vorgestellt. Golem.de hat es ausführlich getestet.

LG G3 - Test

Video: LG G3 - Test (3:13)

Sprechtext

LG hat mit dem G3 als letzter großer Hersteller sein diesjähriges Topsmartphone auf den Markt gebracht. Das auffälligste Merkmal ist das hochauflösende 1.440p-Display. Wir haben den Bildschirm mit dem des aktuellen HTC One verglichen: Bei genauer Betrachtung sind beim Display des One einzelne Pixel deutlich besser zu sehen.

LG hat auch bei der Kamera einiges verbessert. So arbeitet der Autofokus dank eines Infrarotsenders deutlich schneller als bei anderen Smartphones. Der Sender ist neben der Linse auf der Rückseite des G3 eingebaut. In unserem Testaufbau schafft es die Kamera des G3, schnell auf die einzelnen Figuren zu fokussieren.

Beim Blitz setzt LG wie beispielsweise auch HTC auf eine Doppel-LED mit zwei verschiedenen Farbtemperaturen. Dadurch wird die Farbe Weiß bei Blitzaufnahmen sowohl bei kaltem als auch bei warmem Licht farbecht dargestellt.

Selbstporträts können beim G3 durch eine Handgeste ausgelöst werden. Sobald die offene Hand zur Faust geballt wird, wird der Countdown ausgelöst. Mit 2,1 Megapixeln hat die Frontkamera aber eine geringere Auflösung als die der Konkurrenzgeräte.

Das G3 wird mit Android 4.4.2 ausgeliefert, worauf LG seine eigene Benutzeroberfläche installiert. Diese bietet einige Extras wie etwa den Dual-Window-Modus. Damit können zwei Apps parallel genutzt werden. Die Fenstergröße kann der Nutzer dabei einfach anpassen.

Eine weitere praktische Funktion sind die Qslide-Apps. Diese kleinen Anwendungen können als separates Fenster über die aktuell verwendete App gelegt werden. Mit einem Schieberegler kann der Nutzer die Qslide-App ausblenden und auf die dahinter liegende Anwendung zugreifen. Schiebt er den Regler zurück, ist die Mini-App wieder nutzbar.

Die Bildschirmtastatur hat LG komplett neu gestaltet. Mit Wischgesten der Daumen können Anwender jetzt Wortvorschläge annehmen. Diese erscheinen aber nicht rasch genug, um wirklich schneller Texte eingeben zu können. Praktisch ist die Möglichkeit, den Cursor durch Wischen auf der Leertaste im Text zu bewegen.

Im Tippwettbewerb von Golem.de hat uns die neue Eingabemethode nicht überzeugt. Tippen wir einen Text einfach mit beiden Daumen ein, sind wir sowohl mit Swiftkey als auch mit der LG-Tastatur deutlich schneller fertig. Mit der neuen LG-Eingabemethode brauchen wir fast 30 Sekunden, um einen einfachen Satz einzugeben.

Insgesamt ist LG mit dem G3 ein gutes Smartphone mit starker Hardware, einer Topkamera und einem absolut scharfen Display gelungen. Mit 480 Euro ist es zudem etwas günstiger als die Konkurrenzgeräte und damit erst recht eine gute Alternative.

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