Video: Razer Blade Stealth 13 - Test

Dass ein Gaming-Notebook kompakt sein kann und auch als Arbeitsnotebook fürs Schreiben taugt, haben wir eher weniger erwartet. Das Razer Blade Stealth 13 zeigt, dass dies trotzdem möglich ist.

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Razer Blade Stealth 13 - Test

Wenn es um Mobilität ging, war das Razer Blade stets eine gute Wahl. Das neue Stealth 13 bestätigt dies: Es ist nicht zu schwer, recht kompakt und hat eine gute Akkulaufzeit – all das wird erreicht, ohne auf Gaming-Leistung verzichten zu müssen.

Das Gehäuse des Blade Stealth 13 besteht aus schwarzem Aluminium. Auffällig: Das Razer-Logo leuchtet nicht mehr und das Gehäuse macht einen schlichteren, dafür seriöseren Eindruck. Die exzellente Tastatur ist sowohl zum Schreiben, als auch zum Spielen gut geeignet und das große Trackpad ist unterwegs ein guter Mausersatz. Zwei USB-A-Buchsen und zwei USB-C-Ports sind vorhanden. Allerdings fehlt ein Micro-SD-Kartenleser.

Auch die Akkulaufzeit ist mit 9:17 Stunden im Powermark-Dauerlauf gut. Das Modell mit OLED-Panel schafft allerdings nur noch 5:21 Stunden im gleichen Test. Zudem ist das Display mit 323 cd/m² merklich dunkler, als das 13,3-Zoll-Panel mit LCD-Technik. Dieses schafft 422 cd/m².

Der Vorteil des OLED-Panels besteht in der 4K-Auflösung im Vergleich zu den 1080p des LCD-Modells und der erwartungsgemäßen besseren Kontrastdarstellung. Auch ist dort ein Touchscreen integriert, der neben dem sehr guten Trackpad aber überflüssig wirkt.

In Spielen kann uns das Notebook mit seiner Nvidia Geforce GTX 1650 Max-Q, 16 GByte-RAM und Ice-Lake-CPU überzeugen. In The Division 2 und Tomb Raider sind mehr als 40 fps bei mittleren Detailstufen machbar. In CS:GO messen wir auch 75 fps bei hohen Einstellungen. Kürzere Rendering-Projekte in Adobe Premiere Pro sind für das System ebenfalls kein Problem.

Dabei haben wir selten ein so leises Notebook mit dedizierter GPU getestet. Selbst unter Vollast sind die zwei Lüfter kaum hörbar. Das Chassis lässt sich zudem leicht aufschrauben und dort SSD, Akku und Modem tauschen. Der RAM ist fest verlötet.

Wir würden sagen: Das Blade Stealth 13 leistet in allen Anwendungsszenarien überzeugende Arbeit. Sowohl als Arbeits- als auch als Spielenotebook ist es hervorragend geeignet.

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