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Video: Nerf Laser Ops Pro - Test

Hasbros neue Laser-Ops-Pro-Blaster verschießen Licht anstelle von Darts. Das tut weniger weh und macht trotzdem Spaß.

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Nerf Laser Ops Pro - Test

Sie schmerzen weniger im Auge und sehen aus wie Science-Fiction-Laserkanonen: Nerf Laser Ops Pro ist Hasbros neues Blastersortiment für Lasertag als Alternative zu Schaumstoff versprühenden Nerf-Guns.

Momentan erhältlich sind die Alphapoint-Pistole und das Deltaburst-Gewehr. Die Blaster sind so konzipiert, dass sowohl große, als auch kleine Kinder sie komfortabel in der Hand halten können. Allerdings benötigen sie zusätzlich vier, beziehungsweise sogar sechs AA-Batterien für den Betrieb.

Durch das höhere Gewicht würden wir daher das Deltaburst keinem sehr kleinem Kind zum Spielen geben, da sie durch die Batterien ziemlich schwer wird. Das Gewehr hat uns beim Spielen mehr Spaß bereitet, da es uns durch seinen vibrierenden Verschluss und das an den Sci-Fi-Shooter Halo erinnernde Display mit Munitions- und Lebensanzeige ausgereifter erscheint. Die Alphaburst ist allerdings stärker, da sie schneller schießt, leichter ist und bei einem Treffer zwei statt einem Lebenspunkt abzieht. Unsere Empfehlung: Alle Spieler nutzen für ein faires Spiel entweder Gewehr oder Pistole.

Für Spielzeug sind beide Produkte sehr gut verarbeitet. Hier knarzt und wackelt nichts. Das ist für die Marke Nerf aber typisch, genauso wie die nur einseitig bedruckten Gehäuse.

Alle Laser-Ops-Pro-Blaster haben sowohl Sender, als auch Empfänger integriert. Um unser Gegenüber zu treffen, müssen wir also nur auf die rote Kunststoffkuppel zielen. Uns überrascht, dass die Reichweite der Infrarotsender auch im Freien extrem hoch ist. Wir konnten uns auf knapp 50 Meter noch gegenseitig treffen. Beim Zielen müssen wir es nicht so genau nehmen, da die Streuung merklich, aber nicht zu stark ist.

Hasbro verbindet die Produkte mit einer App. Darauf können wir allein oder gegen andere Spieler antreten, Upgrades für unser Spielzeug aktivieren oder während eines Matches Powerups nutzen.

Für den Einzelspielermodus liegen jedem Blaster ein Kunststoffarm und ein Armband aus gewöhnungsbedürftigem weichen Gummi bei. Stecken wir das Zubehör auf unsere Nerf-Nun und setzen dort ein Smartphone mit App hinein, können wir uns in einer Augmented-Reality-Schießbude austoben.

Die Idee ist clever, allerdings werden die immer gleichen Gegner und der langsam ansteigende Schwierigkeitsgrad schnell langweilig. Hier wären zusätzliche Modi schön gewesen. So hat Hasbro die Chance verspielt.

Interessanter ist da der Mehrspielermodus. Wir können dazu mehrere Blaster mit einem Hostsmartphone verbinden oder es kann jeder Mitspieler sein eigenes Telefon am Arm tragen. Es stehen die Modi Team Deathmatch und jeder gegen jeden zur Verfügung. Das Coole ist, dass die Statistiken von gepairten Lasertag-Blastern - etwa die Trefferquote und Punktzahl angezeigt werden. Die Verbindung wird über Bluetooth hergestellt.

Schade ist, dass wir unsere Blaster bis auf die Lautstärke der Lautsprecher nicht programmieren können. Spieler haben immer zehn Lebenspunkte und eine fixe Anzahl virtueller Munition im Magazin. Dafür können wir auch gänzlich ohne App und Smartphone loslegen, indem wir das Spielzeug anschalten und uns Team Blau oder Rot anschließen.

Für das Büroscharmützel hin und wieder ist uns aber selbst das zu langwierig. Für diesen Zweck und weil wir mit weichen Darts oder Kugeln unsere Kollegen zum Mitmachen anstacheln können, bleiben wir lieber bei traditionellen Nerf-Guns. Für Kinder ist ist die Lasertag-Variante ohne Verletzungsgefahr aber sehr gut geeignet

demonkoryu 23. Nov 2018 / Themenstart

Joa, ich habe schon erlebt, wie "erwachsene" Kollegen die Arbeit im Büro mit den Dingern...

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