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Video: Dragon Quest 11 - Test

Der 11. der Teil der Dragon-Quest-Reihe bleibt bei den Wurzeln der über 30 Jahre alten Serie und macht damit fast alles richtig.

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Dragon Quest 11 - Test

Dragon Quest 11 - Streiter des Schicksals ist bunt und kitschig, hat rundenbasierte Kämpfe und eine mit rund 50 Stunden Umfang für das Genre angemessen lange Haupthandlung. Statt auf neue Systeme und Ideen zu setzen bleibt die über 30 Jahre alte Serie bei ihrer Tradition und hüllt diese in ein modernes Gewand.

Dabei besinnt es sich auf alte Stärken wie den unverkennbaren Zeichenstil des Dragon-Ball-Schöpfers Akira Toriyama, dessen Pinselstrich in jedem Charakter- und Monsterdesign zu finden ist. Ein weiterer Pluspunkt ist die für das Genre übermäßig starke englische Synchronisation.

Andere Sprachen sind leider nur in solide übersetzten Untertiteln vorhanden. In unserer deutschen Version ist man hier allerdings übers Ziel hinausgeschossen. So wurden auch einige Charakternamen eingedeutscht. Dadurch entsteht eine manchmal verwirrende Schere zwischen Bild und Ton.

Anfangs noch recht zäh, aber spätetens ab der zweiten Spielhälfte flott und geschmeidig sind die rundenweise ausgetragenen Kämpfe. Die teilweise pompös inszenierten Koop-Kräfte machen uns hier besonders viel Spaß.

Statt auf langwierigen Grind setzt Teil 11 auf einen recht einfachen Schwierigkeitsgrad und eine lange Handlung. Dadurch kommen wir in einen guten Spielfluss. Dabei erleben wir eine klassische und zumeist voraussehbare Heldenreise. Japano-tpyisch werden wir mit Klischees überhäuft, die aber immer wieder aufgebrochen werden und uns dann auch wirklich überzeugen können.

Dragon Quest 11 Streiter des Schicksals ist ein klassisches japanisches Rollenspiel der alten Schule, das wenig neu, Altes aber richtig macht. Damit ist es sowohl für Genre-Liebhaber als auch für komplette Neulinge zu empfehlen.

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