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Video: Wochenrückblick KW 38 2018

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 14. bis 21. September 2018 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Video veröffentlicht am
Wochenrückblick KW 38 2018

Audi zeigt E-Tron

Die deutsche Autoindustrie drückt beim Thema Elektromobilität aufs Fahrpedal. Vor allem der Volkswagen-Konzern beschleunigt seine Elektrostrategie.

[Bericht] Der Ingolstädter Autokonzern Audi hat sein erstes vollelektrisches Auto präsentiert. Der mit großem Pomp in San Francisco vorgestellte E-Tron soll Ende 2018 in Europa erhältlich sein. Mit einer Reichweite von 400 Kilometern und einer Leistung von bis zu 300 Kilowatt verspricht Audi den besten Quattro-Antrieb aller Zeiten. Auch die Konzernmutter Volkswagen setzt in den kommenden Jahren verstärkt auf den Elektroantrieb. Bis 2022 will das Unternehmen 27 Elektrofahrzeuge in den vier Konzerntöchtern auf den Markt bringen und rund 10 Millionen Elektroauto bauen.

Der Münchner Hersteller BMW zeigte unterdessen in einer Studie, wie sein geplantes Elektroauto Vision iNext aussehen könnte. Der Fahrer kann das fünf Meter lange Fahrzeug selbst steuern oder steuern lassen. In beiden Fällen sind zwei riesige Displays im Cockpit nutzbar, entweder als Armaturenbrett oder für Unterhaltungszwecke. Die Reichweite soll 600 Kilometer betragen.

Torvalds nimmt Auszeit

Kein Scherz, sondern wahr: Der Gründer des Linux-Projektes, Linus Torvalds, hat sich für sein schlechtes Verhalten und immer wiederkehrenden verbalen Ausfälle entschuldigt. Der Entwickler will sein Verhalten künftig ändern und dafür zunächst eine Auszeit. Die Kernel-Community bekommt außerdem einen Code-of-Conduct.

Sky im Test

Der Pay-TV-Anbieter Sky hat seine Abomodelle Sky Ticket und Sky Q überarbeitet. Im Test zeigt sich: die Bedienung ist viel besser geworden, aber immer noch weit schlechter als bei der Konkurrenz von Amazon und Netflix. Kunden des Premiumabos Sky Q müssen trotz des hohen Preises auf HDR-Inhalte, echtes 4K und Mehrkanalton meistens verzichten.

iPhone Xs Max im Test

[Anmod] Apple hat in dieser Woche iOS 12 veröffentlicht, außerdem sind die neuen iPhones im Handel erhältlich. Wir haben das große iPhone Xs Max getestet und nichts gefunden, was den enormen Preis erklärt.

[Bericht] Das iPhone Xs Max ist das bisher größte Smartphone von Apple – und das teuerste. Die Version mit dem meisten Speicher kostet satte 1.650 Euro. Dafür bekommen Nutzer eine leicht verbesserte Kamera, schnellere AR-Erkennung und einen neuen, schnellen Prozessor. iOS 12 ist auf dem neuen iPhone bereits vorinstalliert – Nutzer bisheriger iPhones und iPads können sich das Upgrade seit dieser Woche auch herunterladen. Wie Google mit Android 9 setzt Apple bei iOS 12 auf intelligente Unterstützungen, die den Alltag mit dem Smartphone erleichtern sollen.

Microsoft, das IT-Systemhaus

Mit Microsoft Managed Desktop will der Windows-Hersteller Hardware und Software bei Kunden betreuen. Verschiedene Partner wie HP, Dell und Accenture stellen Computer und Beratung bereit.

Sony bringt Minikonsole

Sony hat angekündigt, die Playstation Classic als Miniversion neu aufzulegen. Sie soll im Dezember 2018 mit 20 vorinstallierten Spielen für rund 100 Euro erscheinen. Wir fragen uns: Wäre es nicht besser, die Spiele einfach nur neu zu emulieren, statt noch mehr Plastikgeräte zu kaufen – die irgendwann Plastikmüll werden?

Keine Konkurrenz für Turing

[Anmoderation] Unser Test hat die Vermutungen bestätigt: Nvidias neue Grafikkarten sind sehr leistungsfähig und haben keine Konkurrenz mehr – auch beim hohen Preis.

[Bericht] Dass Nvidias Turing-Architektur leistungstechnisch den älteren Generationen überlegen ist, zeigt sich vor allem bei Spielen in 4K-Auflösung. Die RTX 2080Ti ist im Durchschnitt knapp 45 Prozent schneller als der Vorgänger. Gleiches gilt für die RTX 2080 und deren Vorgänger. In niedrigen Auflösungen wird schnell selbst ein teurer Intel-Prozessor zum Flaschenhals, sodass der Vorteil dort nicht so stark ausfällt.

Eine von Turings Neuheiten sind dedizierte Raytracing- und Deep-Learning-Einheiten Das Problem: Bisher gibt es kaum Spiele, die die realistische Darstellung von Reflexion durch das Rendern von Lichtstrahlen unterstützen. Der offensichtliche Nachteil der neuen Karten ist der Preis. Nvidia verlangt für das Topmodell 1.260 Euro, die kleinere Version kostet 850 Euro. Der Preis der Vorgänger bleibt hingegen zumindest momentan gleich hoch.

Neue Alexa-Geräte

[Anmoderation] Lautsprecher für zuhause und fürs Auto und sogar eine smarte Steckdose: Amazon hat haufenweise neue Geräte mit seinem Sprachassistenten Alexa vorgestellt.

[Bericht] Amazon will mit seinen Alexa-Geräten jeden Bereich des Haushalts erobern und hat entsprechend neue Geräte vorgestellt und alte verbessert, darunter den Echo Dot. Der Echo-Show-Lautsprecher wurde besonders stark optimiert. Das neue Modell hat ein deutlich größeres Display, zwei Browser und Skype-Unterstützung. Neu ist der Echo Sub, der Echo-Lautsprechern einen ordentlichen Tiefbass bringt. Echo Input macht jede Musikanlage Alexa-fähig. Echo Auto bringt Alexa in jedes Fahrzeug. Auch eine erste smarte Steckdose gibt es direkt von Amazon. Ob es wirklich empfehlenswert ist, sämtliche private Aktivitäten den lauschenden Geräten eines US-Großkonzerns anzuvertrauen, sei dahingestellt.

SpaceX' erster Mondpassagier

Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat seinen ersten Flug zum Mond verkauft: Der japanische Dotcom-Milliardär Yusaku Maezawa hat den Platz für eine nicht genannte Summe gebucht. Es will aber nicht allein fliegen: Sechs bis acht Künstler sollen ihn begleiten und von der Reise zu neuen Kunstwerken inspiriert werden.

Hoch zu Ross

Uns könnte es gefallen, als Mitglied einer Gang durch den Wilden Westen zu reiten - zumindest hat uns das Anspielen von Red Dead Redemption 2 sehr viel Spaß gemacht. Neben schöner Grafik und einer tollen Atmosphäre bietet das Spiel besonders interaktive Welt, in der für uns sehr viel mehr zugänglich ist als im Vorgänger oder in GTA 5.

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