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24.02.2017 / 06:28

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Amazon Echo und Echo Dot - Test

Amazon verkauft die Alexa-Lautsprecher Echo und Echo Dot mittlerweile auch ohne Einladung. Die Hardware selbst ist ordentlich, aber Amazons digitaler Assistent Alexa macht noch etliche Probleme. Im jetzigen Zustand sind die Echo-Geräte noch keine tatsächlich smarten Lautsprecher.

Amazon Echo und Echo Dot - Test

Video: Amazon Echo und Echo Dot - Test (3:17)

Alexa-Stimme: Das weiß ich leider nicht.

Diesen oder ähnliche Sätze hören Besitzer eines Echo-Lautsprechers ständig. Seit knapp zwei Wochen gibt es Amazons Echo-Lautsprecher für jeden zu kaufen. Der große Echo hat einen voluminösen Lautsprecher, der eine ordentliche, aber auch keine überragende Klangqualität liefert.

Die kleine Version heißt Echo Dot und kann über eine 3,5-mm-Buchse mit besseren Lautsprechern verbunden werden. Der Dot kann bei Bedarf auch mit einem Akkupack unabhängig von einer Steckdose betrieben werden. Das kann hilfreich sein, wenn der Dot mal zeitweise in einem anderen Raum genutzt werden soll.

Das Besondere an beiden Echo-Lautsprechern ist Amazons digitaler Assistent Alexa. Und das ist auch deren größter Schwachpunkt. Denn leider hat Amazon Alexa in den vergangenen drei Monaten nicht merklich verbessert. Weiterhin müssen sich Nutzer an Alexa anpassen. Das Einstellen eines 2,5-Minuten-Timers ist nicht möglich. [Stelle Timer auf 2,5 Minuten] Das geht erst, wenn das Alexa-Muster berücksichtigt wird. [Stelle Timer auf 2 Minuten und 30 Sekunden] Vorgelesenes Material klingt noch immer hakelig. [Tageszusammenfassung] Und auf viele Fragen weiß Alexa keine Antwort. [Auf welchem Kontinent liegt Brasilien? Wie heißt die Bundeskanzlerin?] Denn Amazon nutzt Microsofts Suchmaschine Bing, die hierzulande dem Marktführer Google massiv unterlegen ist.

Wir haben uns die Mühe gemacht, Google in Alexa zu integrieren. Dann werden die Fragen beantwortet. [Auf welchem Kontinent liegt Brasilien? Wie heißt die Bundeskanzlerin?] Die Erweiterung mittels Skills ist löblich, aber unbefriedigend umgesetzt. Der Nutzer muss sich den Namen für jeden einzelnen Skill merken. Nützliche Skills sind weiterhin Mangelware.

Mit Alexa lässt sich das Licht auf Zuruf einschalten. Auch hier lässt aber die Zuverlässigkeit zu wünschen übrig.

Für die Echo-Konfiguration gibt es eine Alexa-App, die leider mit lästigen Wartezeiten nervt. Der Start dauert viel zu lange und auch innerhalb der App kommt es zu lästigen Wartezeiten. [Start der App, Aufruf des Spracheinkaufs]

Fazit

Amazon hat seinen digitalen Assistenten Alexa in deutscher Version überhastet auf den Markt gebracht. Der Nutzer muss sich strikt an die Befehlsstruktur halten, wenn er Erfolg haben möchte. Außerdem weiß Alexa viele Sachen nicht, weil Bing zu schlecht ist. Sinnvolle Skills sind weiterhin Mangelware. Die Echo-Lautsprecher sind zum offiziellen Marktstart vor allem eine nette Spielerei. Von smarten Lautsprechern kann derzeit keine Rede sein. Amazon hat also weiterhin viel Arbeit vor sich, bis die Echo-Lautsprecher das bieten, was sie einmal leisten sollen.

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