Video: Macbook Pro 16 Zoll - Test

Das Macbook Pro 16 stellt sich in unserem Test als eine echte Verbesserung dar. Das liegt auch daran, dass Apple einen Schritt zurückgeht, das Butterfly-Keyboard fallenlässt und die physische Escape-Taste zurückbringt.

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Macbook Pro 16 Zoll - Test

Mit dem Macbook Pro 16 Zoll geht Apple zwei Schritte zurück: Das Notebook setzt zum einen wieder auf eine eher traditionelle Tastatur statt auf Butterfly-Technik. Zum anderen erhalten Anwender die physische Escape-Taste zurück. Auch das Display ist mit 16 Zoll etwas größer.

Die Rechnung geht auf: Auch auf der Scissor-Tastatur schreibt es sich sehr angenehm. Die Tasten sind etwas kleiner als zuvor und haben einen minimal längeren Schaltweg. Das Tippgefühl ist nicht ganz so gut, dafür sollte die Mechanik dieses Mal nicht nach wenigen Tagen versagen. Die physische Escape-Taste ist eine kleine Änderung mit großer Wirkung - endlich. Das Trackpad ist hingegen weiterhin sehr groß und definitiv ein Plus.

Dabei wissen wir noch immer nicht recht, was wir mit der Touch-Bar anfangen sollen. Zwar lassen sich damit Helligkeit und Audiolautstärke genauer einstellen, in Anwendungen nutzen wir jedoch lieber Kontextmenüs und Kürzel. Das Chassis ist minimal größer als der Vorgänger und wiegt etwas unter zwei Kilogramm. Mobil ist das schon recht viel Gewicht, dafür ist die Verarbeitungsqualität einmal mehr exzellent. Vier Thunderbolt-3-Ports sind für den stationären Gebrauch mit Displays und Adaptern mehr als genug. Unterwegs muss aber immer Zubehör mit ins Gepäck.

Die Leistung des Macbook Pro 16 ist sehr beeindruckend: In Cinebench R20 erreicht es 3.300 Punkte und Spiele wie CS:GO werden dank der AMD Radeon 5500M selbst in der nativen Auflösung mit mehr als 100 fps beschleunigt. In Adobe Premiere gibt es kaum ein schnelleres Notebook beim Rendern von Videos.

Auch die Akkulaufzeit sucht in der 15-Zoll-Klasse Ihresgleichen. 10 Stunden Netflix-Dauerlauf oder 8:30 Stunden beim produktiven Arbeiten sind sehr gute Werte. Das liegt wohl auch am großen Akku mit fast 100 Wattstunden.

Ja, mit 3.200 Euro ist das Macbook Pro 16 kein preiswertes Notebook. Den Preis ist das Gerät allerdings wert. Wir halten es sogar durch die sinnvollen Änderungen für die einzig logische Wahl mit MacOS - bis auch die anderen Geräte aktualisiert werden.

birphborph 02. Dez 2019 / Themenstart

Klingt irgendwie falsch. Die Butterfly Mechanik war und ist eine Fehlkonstruktion. Es...

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