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Video: Wochenrückblick KW 47 2018

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 17. bis 23. November 2018 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Video veröffentlicht am
Wochenrückblick KW 47 2018

Bild: Bethesda / Zuschnitt: Golem.de

Stream On verletzt Netzneutralität

[Anmoderation] Niederlage für die Deutsche Telekom vor Gericht: Ihr Zero-Rating-Angebot Stream On verstößt gegen die Netzneutralität und die EU-Roamingregeln.

[Bericht] Das Verwaltungsgericht Köln hat in einem Eilverfahren die Ansicht der Bundesnetzagentur bestätigt. Demnach darf die Telekom bei Stream On die Übertragungsqualität von Videos nicht verschlechtern. Zudem muss das Angebot auch in der gesamten EU gelten. Doch noch ist unklar, ob und wann die Telekom das Urteil umsetzen muss. Verbraucherschützer machen daher Druck auf die Bonner Regulierungsbehörde. Sie soll ihre Auflagen gegen die Telekom sofort durchsetzen.

Astronomischer Messfehler

2015 entdeckten Forscher sehr salziges, aber flüssiges Wasser auf dem Mars. Jetzt hat sich die Entdeckung als ein Messfehler herausgestellt. Ein Spektrometer wurde von zu starken Kontrasten geblendet und erzeugte überall auf dem Mars Anzeichen von Chloraten, die als Wasservorkommen gedeutet wurden.

Knuddels zahlt Bußgeld

Erstmals hat in Deutschland eine Behörde ein Bußgeld nach der neuen Datenschutzverordnung verhängt. Der Karlsruher Chatanbieter Knuddels muss 20.000 Euro zahlen. Wegen der guten Kooperation mit den Behörden fiel das Bußgeld relativ niedrig aus. 

Atomkraft nein danke!

[Anmoderation] Bethesda Softworks hat diese Woche zwar ein paar Dinge an Fallout 76 verbessert, leider ist in der weiten Welt des Multiplayerspiels aber immer noch wenig los - wir waren im Test enttäuscht.

[Bericht] Immerhin - nach der Apokalypse in Fallout 76 haben wir ziemlich lange überlebt und uns im Test eine neue Heimat in der Ödnis von West Virginia aufgebaut. Besonders viel Spaß hat uns das in dem Online-Rollenspiel allerdings nicht gemacht. Die Welt wirkt leblos und uninteressant, dazu kommen umständliche Menüs und viel zu viele eintönige Aufgaben, etwa beim Sammeln von Rohstoffen. Da hilft es auch wenig, dass Bethesda die Creation-Engine überarbeitet und mit dem ersten großen Patch einige der Probleme mit Physikeffekten und Grafik behoben hat.

Neue Auto-Akkus

Sie brennen nicht, laden schneller und haben eine höhere Energiedichte: Festkörperakkus gelten als die kommende Akkutechnik für Elektroautos, waren aber bisher nicht serienreif. In China ist die erste Fabrik in Betrieb genommen worden, in der Festkörperakkus in Kleinserie gebaut werden. Die ersten Akkus für Elektroautos will das Unternehmen Qing Tao (sprich: Tsching Tau) Energy Development 2020 produzieren.

Hyperloop für Hamburg

Aus dem Hamburger Hafen sollen Container künftig von dem Rohrpostzug Hyperloop abtransportiert werden. Die Verwaltung des Hafens erhofft sich dadurch einen schnelleren Umschlag. Bauen soll die Trasse das Unternehmen Hyperloop Transportation Technologies. Eine Absichtserklärung ist bereits unterzeichnet. In zwei bis drei Jahren soll mit dem Bau begonnen werden.

Login mit PA unsicher

[Anmoderation] Der elektronische Personalausweis hat ein Sicherheitsproblem.

[Bericht] Eine Softwarebibliothek der Firma Governikus soll es Webseiten ermöglichen, eine sichere Anmeldung mit dem Personalausweis zu integrieren. Doch diese Software prüft mit dem Personalausweis signierte Anfragen nicht richtig. Das führt dazu, dass man sich mit einigen Tricks als andere Person ausgeben kann. Inzwischen gibt es ein Update, Webseitenbetreiber sollten also schleunigst ihre Software aktualisieren. Ein Problem dürfte das Update jedoch nicht beheben: Bislang nutzt kaum jemand die Onlinefunktion des Personalausweises.

Huaweis Riesen-Smartphone

Erst hieß es, das Mate 20 X käme nicht nach Deutschland – jetzt bringt Huawei sein Riesen-Smartphone doch hier auf den Markt. Das Display misst 7,2 Zoll, der Rahmen um den Bildschirm ist aber recht schmal. So groß wie ein Tablet ist das Gerät dadurch nicht. Die Ausstattung liegt im Oberklassebereich, der Preis bei 900 Euro.

Notebooks im Test

Das Thinkpad A485 ist ein 14-Zoll-Notebook von Lenovo. Im Test schnitt das Business-Gerät mit AMDs Ryzen-Chip gut ab, weil Anschlüsse und Aufrüstbarkeit überzeugen. Leider ist das Display dunkel und die Akkulaufzeit mäßig, weswegen wir zum etwas teureren T480 mit Intel-Prozessor raten.

Das neue Macbook Air kann im Golem.de-Test nicht durch ein geringes Gewicht oder besonders dünnes Gehäuse überzeugen. Dagegen gefallen uns die sehr flache Tastatur und die lange Akkulaufzeit von etwa zwölf Stunden sehr gut.

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