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27.01.2018 / 09:00

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Wochenrückblick KW 04 2018

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 20. Januar 2018 bis zum 26. Januar 2018 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Wochenrückblick KW 04 2018

Video: Wochenrückblick KW 04 2018 (5:23)

Gespräche mit Lautsprechern

  [Anmod.] Diese Woche ist Amazons Echo Spot auf den Markt gekommen und wir haben uns angeschaut, wie viel die digitalen Assistenten von Amazon und Google auf Lautsprechern in den vergangenen Monaten gelernt haben.  

  [Bericht] Bei Alexa freuen wir uns über eine deutliche Verbesserung der Sprachausgabe - sie klingt kaum noch nach einer Maschine. Es macht Vergnügen, ihr zu lauschen. Der Google Assistant ist noch nicht so weit. Vorgelesenes ist oft unverständlich. Dafür sticht er Alexa bei Wissensfragen aus und punktet mit der sprachgesteuerten Bedienung eines Chromecasts. Keiner der Assistenten ist bisher so, wie wir uns ihn erhoffen. Zu wünschen übrig lässt auch der Echo Spot, das neue Alexa-Gerät auf dem Markt. Es ist im Grunde ein smarter Radiowecker, der allerdings an vielen Stellen nicht durchdacht ist, vor allem die Weckerfunktionen sind unvollständig. Eine interessante Entwicklung hat Alexas Persönlichkeit durchgemacht: Sie identifiziert sich inzwischen eindeutig als Frau – und als Feministin.

  Milliardenstrafe für Qualcomm  

  Qualcomm hat laut EU-Kommission Apple mit Zahlungen in Milliardenhöhe dazu gebracht, nur deren LTE-Modems einzusetzen. Jetzt ist eine Strafe wegen Wettbewerbsverstößen verhängt worden.

  Turm gegen Luftverschmutzung  

  Die Luft in Chinas Städten ist nicht gut, gerade im Winter, da vielfach noch mit Kohle geheizt wird. In Xi'an in der zentralchinesischen Provinz Shaanxi, haben Forscher einen Turm gebaut, der Feinstoffpartikel aus der Luft filtert. Der Turm ist rund 100 Meter hoch. Darin steigt mit Sonnenenergie erwärmte Luft auf und wird gereinigt. Nach Angaben des Projektleiters ist eine Verbesserung auf einer Fläche von zehn Quadratkilometern in der Stadt messbar.  

   Neues aus der Raumfahrt  

  [Anmod.] Diese Woche gab es eine ganze Menge spannende News aus der Raumfahrt.  

  Das neuseeländische Raumfahrtunternehmen Rocketlab hat zum zweiten Mal eine Electron-Rakete in den Orbit geschossen. Anders als beim ersten Flug verlief alles reibungslos. Die Rakete setzte drei Satelliten aus. Einer davon, der ein Meter große Humanity Star, soll wie eine Discokugel Sonnenlicht reflektieren und von der Erde aus sichtbar sein. Weniger erfolgreich ist der Wettbewerb um den Google Lunar-X-Prize zu Ende gegangen. Dessen Ziel war eine unbemannte Mondmission, doch auch nach der zweiten Verlängerung wird es kein Teilnehmer schaffen, in der gesetzten Frist einen Lander auf den Mond zu bringen – somit gewinnt auch niemand den Preis. Und noch eine schlechte Nachricht für die Raumfahrt: Die US-Regierung will keine weitere Verlängerung der Internationalen Raumstation ISS finanzieren. Das geht aus dem Haushaltsentwurf hervor, der im Februar dem US-Parlament vorgelegt werden soll. Danach will die US-Regierung die Raumstation noch bis 2025 mitfinanzieren; sie könnte eigentlich bis 2028 betrieben werden. Wie alle Raumfahrzeuge ist auch die ISS durch Weltraumschrott bedroht. Chinesische Forscher haben ein neues Konzept für dessen Beseitigung entwickelt. Sie wollen einen Satelliten in den Orbit bringen, der mit einem Laser ausgestattet ist. Damit sollen Schrottteile beschossen und zum Absturz gebracht werden.

  Keine Sammelklage gegen Facebook  

  Niederlage für Max Schrems vor dem Europäischen Gerichtshof: Der österreichische Datenschutzaktivist darf in seiner Heimat keine Sammelklage gegen die Datenschutzpraxis von Facebook führen. Eine sogenannte Verbraucherklage ist dem Gericht zufolge nur möglich, wenn sie vom Nutzer persönlich geführt wird. Allerdings darf Schrems als normaler Nutzer in Österreich gegen die irische Tochterfirma von Facebook klagen. Nun soll es zu einer Art Musterklage gegen Facebook in Wien kommen.  

   Digitalisierung in Koalitionsverhandlungen  

  Union und SPD verhandeln seit Freitag über eine neue Koalition. Dabei könnte das Thema Digitalisierung eine größere Rolle spielen als in den vorangegangen Sondierungsgesprächen. CSU-Generalsekretär Scheuer fordert ein sogenanntes Großprojekt Deutschland Digital. Bundeskanzlerin Merkel räumte auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos Defizite bei der Digitalisierung in Deutschland ein. Sie nehme die Herausforderungen "sehr, sehr ernst", sagte die Kanzlerin.

  Streit um Routersicherheit

   [Anmod.:] Ein Gütesiegel soll Nutzern beim Kauf von sicheren Heimroutern helfen. Doch hinter den Kulissen gibt es Streit über die Anforderungen an die Geräte.  

  [Bericht] Der Chaos Computer Club streitet sich mit den Kabelnetzbetreibern über die Sicherheit von Heimroutern. Nach Ansicht der Hacker sollen Nutzer auf die Geräte auch frei verfügbare Software aufspielen dürfen. Doch der Kabelnetzbetreiberverband Anga will das verhindern. Den Providern zufolge wird dadurch der sichere Betrieb der Netze gefährdet. Möglicherweise verbietet auch die Europäische Union den Einsatz freier Routersoftware wie OpenWRT. Derzeit diskutiert eine Arbeitsgruppe beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik die Anforderungen an das Gütesiegel.

  Olympische Sekundenbruchteile

  [Anmod.:] Wir haben uns bei dem Schweizer Unternehmen Omega Timing angeschaut, mit welcher Technik die Zeit bei den Olympischen Spielen gemessen wird.  

  [Bericht:] Computergestützte Verfahren zur Zeitmessung und neueste Sensortechnologie spielen bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang eine zentrale Rolle. Die Firma Omega Timing sorgt mit 300 Mitarbeitern und 230 Tonnen Material in Südkorea dafür, dass beim Eisschnelllauf oder Skisprung jede Sekunde und jeder Zentimeter korrekt gezählt werden. Dabei kommt etwa eine von Omega Timing selbst gebaute Hightechkamera zum Einsatz, die zehntausendmal pro Sekunde ein Bild der Ziellinie mit einer Breite von einem Pixel aufnimmt - so können die Wettkampfrichter ganz genau erkennen, wer aufs Siegertreppchen gehört.

  SSDs von Samsung  

  Von Samsung gibt es zwei neue SSD-Reihen mit Sata-Interface: Die 860 Evo sind etwas günstiger und ein bisschen langsamer, die 860 Pro haben die höhere Haltbarkeit. Beide verfügen über bis zu 4 TByte Speicherplatz.

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