Abo

Video: Wochenrückblick KW 03 2019

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 12. bis 19. Januar 2019 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Video veröffentlicht am
Wochenrückblick KW 03 2019

Gute Nachrichten für Trekkies

[Anmoderation] Gestern ist auch in Deutschland die zweite Staffel von Star Trek: Discovery auf Netflix gestartet. Außerdem wurde in dieser Woche bekanntgegeben, dass es eine weitere Star-Trek-Serie geben wird.

[Bericht] Die neue Serie wird sich um die ehemalige Imperatorin Philippa Georgiou aus dem Spiegeluniversum der ersten Staffel drehen. Sie taucht auch in der neuen Staffel von Discovery wieder auf. Wir haben die ersten drei Episoden bereits gesehen – und sind hoffnungsvoll: Die Macher haben das wahnsinnige Erzähltempo vom Finale der ersten Staffel aufgegeben und konzentrieren sich mehr auf das Storytelling und die Charakterentwicklung. Uns gefällt zudem der neue Handlungsstrang, der für die restliche Staffel einiges an Spannung verspricht.

Studium für Staatshacker

Die Ausbildung für Hacker im Staatsdienst soll akademischer werden. Bundeswehr und Nachrichtendienste haben einen Studiengang zum Master of Intelligence and Security Studies in München gestartet. 60 bis 70 Studenten sollen dem Bundesnachrichtendienst zufolge dort aufgenommen werden. Die meisten kommen von der Bundeswehr, der Rest von den Geheimdiensten.

Cern plant Beschleuniger

Der Teilchenbeschleuniger LHC wird gerade gewartet und bis Mitte der 2020er Jahre aufgerüstet, Forscher des europäischen Kernforschungszentrums Cern haben derweil ihre Pläne für den Nachfolger vorgestellt. Der Future Circular Collider soll ein Ring mit einer Länge von 100 Kilometern werden. Die Anlage soll frühestens 2040 einsatzbereit sein.

Brexit-Chaos in Europa

[Anmoderation] Der Brexit ist erneut gescheitert, die IT-Wirtschaft warnt vor den Folgen eines ungeregelten Austritt Großbritanniens aus der EU.

[Bericht] Dem IT-Verband Bitkom zufolge droht ein Datenchaos. Denn für die Übertragung personenbezogener Daten auf die Insel könnte nach Ende März die rechtliche Grundlage fehlen. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen könnten die erforderlichen Umstellungen in der Kürze der Zeit kaum schaffen. Der Notfallplan der EU-Kommission für einen No-Deal-Brexit sieht keine schnelle Entscheidung für eine Datenvereinbarung vor. Die britische Premierministerin Theresa May will am kommenden Montag einen "Plan B" für den Austritt präsentieren. Ihr ursprünglicher Plan wurde im Unterhaus in London am Dienstag mit großer Mehrheit abgelehnt.

Airlander wird gebaut

Luxusreisen per Luftschiff sollen wiederkehren: Das britische Unternehmen Hybrid Air Vehicles hat die Genehmigung erhalten, das Hybridluftschiff Airlander 10 zu bauen. Es soll mit Traggas gefüllt sein, aber auch Tragflächen haben und in wenigen Jahren einsatzbereit sein.

Tesla ohne Prämie

Es gibt keine Prämie mehr beim Kauf des Tesla Model S. Das hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bekanntgegeben. Der Grund: Anfang dieser Woche hat Tesla die günstigste Ausführung des Elektroautos aus dem Programm genommen, die noch erhältliche Version ist zu teuer.

Roboterhotel entlässt Roboter

[Anmoderation] Viele Arbeitnehmer befürchten, in Zukunft durch Roboter ersetzt zu werden. Ist ein Hotel in Japan beispielhaft, dann ist ihre Angst unbegründet.

[Bericht] Geplant war, das Hotel komplett von Robotern betreiben zu lassen – doch das scheiterte gründlich: Die Roboter konnten viele Arbeiten nicht erledigen, so dass Menschen ihnen zur Hand gehen mussten, etwa beim Scannen von Pässen. Die Roboter, die das Gepäck der Gäste transportierten, erreichten nur ein Viertel der Zimmer. Assistenzroboter auf den Zimmern gingen Gästen auf die Nerven statt ihnen zu helfen. Sie hielten etwa Schnarchen für Sprachbefehle und weckten die Gäste mit ihren Antworten. Die Leitung des Hotels hat nun mehr als die Hälfte der Roboter aus dem Verkehr gezogen. Für das Personal ist die Arbeit seither nach dessen Angaben einfacher geworden.

Nvidia kann Freesync

Nvidia hat sich für den Adaptive-Sync-Standard geöffnet und spricht von G-Sync Compatible. Mit einem Samsung-Monitor klappte das Anpassen der Display-Frequenz an die Bildrate gut, bei nicht von Nvidia zertifizierten Modellen können aber Darstellungsfehler auftreten.

Abenteuer Russland

Wem die ersten beiden Metro zu düster waren, der könnte Exodus eine Chance geben: In dem Actionspiel sind wir im sonnendurchfluteten Russland unterwegs. Beim Anspielen fanden wir die Welt wunderbar stimmig und schön. Vor allem aber erzählt Metro Exodus eine Geschichte, in deren Rahmen wir sehr abwechslungsreiche und spannende Einsätze absolvieren konnten.

Folgen Sie uns