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18.01.2017 / 12:09

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Nvidia Shield TV (2017) - Test

Nvidias Neuauflage des Shield TV weist wenige Verbesserungen auf, bei den Anschlüssen hat der Hersteller gar bedingt durch Größe zwei gestrichen. Das installierte Android TV überzeugt uns nicht, bei der Fernbedienung sind wir zwiegespalten. Gut gelungen ist der neue Controller.

Nvidia Shield TV (2017) - Test

Video: Nvidia Shield TV (2017) - Test (2:29)

Nvidia bringt eine Neuauflage des Shield TV auf den Markt. Das neue Modell ist deutlich kleiner und leichter. Die Anschlussvielfalt hat sich verringert. Es gibt noch Ethernet, zwei Ports mit USB 3.0 Typ A und einen HDMI-Ausgang. Weggefallen sind der Micro-SD-Steckplatz und der Micro-USB-Port nach 2.0.

Nvidia legt dem neuen Shield TV immer eine Fernbedienung bei, die jetzt mit Batterien läuft. Dringend benötigte Bedienknöpfe für Pause und Spulen gibt es weiterhin nicht. Der Sensorbereich emuliert immerhin in allen Apps mittels Doppeltipp die Pause. Das Spulen mittels Steuerkreuz ist mit den meisten Apps nicht möglich, eine Spulvorschau fehlt meist ebenfalls.

Das Shield TV setzt weiterhin auf Android TV. Dem dort vorhandenen Empfehlungsbereich konnten wir noch immer nichts abgewinnen. Inhalte von Netflix und Amazon tauchen dort nicht auf. Auch die Sprachsuche funktioniert weder für Netflix noch für Amazons Video-App.

Die vorinstallierte Video-App von Amazon hat uns eher enttäuscht. Sie reagiert langsam und bietet nur einen eingeschränkten Funktionsumfang. Der Inhalt der Watchlist lässt sich nicht verändern, und bei der Wiedergabe werden keine X-Ray-Informationen angezeigt.

Nvidia legt auch einen neuen Controller bei, der deutlich schlanker und ergonomischer ist als der bisherige. Insbesondere das straffere D-Pad und die physischen statt Touchtasten finden wir angenehmer. Der Controller ist für Nvidia Games gedacht, so heißt die App für Android-Spiele und per Geforce Now gestreamte PC-Titel. Das Angebot umfasst mittlerweile auch Neuerscheinungen wie No Man's Sky und Trine.

Fazit

Wer bereits das Shield TV der ersten Generation besitzt, kann das neue Modell ignorieren. Denn die Neuvorstellung hat weniger Anschlüsse und ist teurer. Für den Aufpreis gibt es immerhin die Fernbedienung gleich dazu. Für Video-Streaming ist Amazons Fire TV die günstigere und bessere Wahl.

Das Angebot an Android-Spielen oder per Geforce Now gestreamten Titeln ist innerhalb der vergangenen Monate stark gewachsen - das gilt aber auch für das alte Modell. Angetan waren wir vom überarbeiteten Controller, der besser in der Hand liegt als der des alten Modells. Einen Wechsel zur neuen Konsole rechtfertigt das aber nicht, bei Bedarf kann der neue Controller nachgekauft werden.

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