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02.12.2011 / 12:09

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Linux Mint 12 alias Lisa - Test

Linux Mint 12 alias Lisa ist basiert auf Ubuntu 11.10. Die Shell aus Gnome 3 wurde mit etlichen Erweiterungen versehen, die den klassischen Desktop aus Gnome 2 nachbilden.

Linux Mint 12 alias Lisa - Test

Video: Linux Mint 12 alias Lisa - Test (2:30)

Sprechtext

Linux Mint 12 alias Lisa basiert auf Ubuntu 11.10. Benutzt wird aber nicht der Unity-Desktop, sondern drei verschiedene Gnome-Oberflächen.

Das Mint-Team hat eigens für die Gnome-Shell eine Vielzahl von Erweiterungen entwickelt. Nutzern steht so ein Startmenü in der linken unteren Ecke bereit, das Zugriff auf Anwendungen und Ordner bietet. Die untere Leiste zeigt alle geöffneten Fenster an. Diese sieht der Nutzer auch im Fensterwechsler. Die Anzeige von Anwendungen wird nicht wie in der normalen Gnome Shell zusammengefasst.

Auf der Arbeitsfläche können wie üblich Dateien ablegt werden. Was sich wie ein klassischer Desktop anfühlt, ist Gnome 3.2, dessen Funktionen weiterhin erhalten bleiben. Anwender haben somit zwei Startmenüs, und das Panel der Gnome-Shell bleibt immer sichtbar.

Werden alle Erweiterungen vom Nutzer abgeschaltet, kann die Gnome-Shell in ihrer ursprünglichen Form genutzt werden.

Der zweite Desktop von Lisa ist die 2D-Version von Gnome 3.2. Diese ist eigentlich nur die Notfalllösung für Systeme ohne Unterstützung für 3D-Grafik. Die Oberfläche erinnert an den Gnome-2.32-Standard, sie lässt sich jedoch kaum verändern. Puristen werden trotzdem damit arbeiten können.

Die dritte Oberfläche ist der Mate-Desktop. In dem Gnome-2.32-Fork sind die Anwendungen umbenannt, damit sie parallel zu Gnome 3 installiert werden können. Zum Beispiel heißt der Dateimanager hier Caja statt Nautilus wie bei Gnome.

Die Mint-Entwickler haben auch Mate angepasst. Die Oberfläche gleicht denen älterer Gnome-Versionen in Mint. Insbesondere ist das Startmenü stark verändert und die Kontrollleiste befindet sich am unteren Bildschirmrand.

Mint-eigene Programme wie die Softwareverwaltung oder die Datensicherung sind für Linux-Einsteiger gedacht. Auch die einfache Installation unfreier Codecs ist mit wenigen Klicks möglich.

Fazit

Die vielen Oberflächen von Mint 12 wirken teils verwirrend auf Einsteiger, vor allem die zwei Menüs der Gnome-Shell. Für Neugierige lohnt ein Blick auf Lisa dennoch, denn die Erweiterungen der Gnome-Shell bieten die häufig geforderten Möglichkeiten zur Konfiguration.

Code zum Einbetten des Videos

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