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25.11.2017 / 09:00

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Wochenrückblick KW 47 2017

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 18. bis zum 24. November 2017 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Wochenrückblick KW 47 2017

Video: Wochenrückblick KW 47 2017 (5:18)

Aus für Limux

[Anmod.] München stellt seine IT zurück von Linux auf Windows, das hat der Stadtrat beschlossen. Die Migration dürfte aber ziemlich chaotisch werden.

[Bericht] Nur fünf Jahre soll es dauern, bis München mit seinen Verwaltungsrechnern von Linux zurück auf Windows gewechselt ist. Das ist extrem wenig Zeit - die Migration hin zu Linux dauerte fast zehn Jahre. Das größte Problem dabei war die Portierung der Fachverfahren. Und die steht nun auch für die Windows-Migration an. Auch die Stadt rechnet schon jetzt mit Problemen und schlägt Notfalllösungen wie Virtualisierungen vor. Außerdem muss das bisherige Linux-System weiter gepflegt werden. Es soll bis Frühjahr 2023 unterstützt werden - sofern das Limux-Team mitspielt.

Parallel zu der Windows-Migration soll eine Migration zu Microsoft Office geprüft werden. Diese wird wohl aber extrem aufwendig und teuer. Und zusätzlich zu der Technik wird auch die Struktur der IT-Organisation umgestellt. All das birgt reichlich Spielraum für Fehler und damit verbundenes Chaos.

AMT kaputt

Intel hat den Code seiner Management Engine genauer untersucht und dabei zahlreiche zum Teil kritische Sicherheitslücken entdeckt. Auf dem Chip läuft Minix, zahlreiche Buffer-Overflows ermöglichen Angreifern die Ausführung beliebigen Codes, ohne dass Nutzer oder Virenscanner das mitbekommen.

Google weiß alles

Google bekommt Standortdaten von Android-Nutzern, selbst wenn diese alle Ortungsdienste komplett deaktivieren. Der Firebase-Hintergrunddienst hat Medienberichten zufolge seit Anfang des Jahres Informationen zu den Mobilfunkmasten an das Unternehmen geschickt. Damit lässt sich der genaue Standort berechnen. Google will die umstrittene Praxis stoppen.

Besuch bei Tesla

[Anmod.] Tesla will im kommenden Jahr eine halbe Million Autos bauen. Dafür braucht der US-Elektroautohersteller neue Fertigungsanlagen, auch in Europa. Wir haben uns das Montagewerk in Tilburg angesehen.

[Bericht:] Tesla expandiert: Das US-Unternehmen baut seine Elektroautos nicht mehr nur in den USA. Die Fahrzeuge für Kunden in der Europäischen Union werden in Tilburg im Süden der Niederlande montiert. Die Teile kommen mit dem Schiff aus den USA. Derzeit bauen die Arbeiter das Model S und das Model X zusammen. Ob sie dort in Zukunft auch das Model 3 montieren, wollte Tesla nicht sagen. Um wie geplant im kommenden Jahr die Autoproduktion zu verfünffachen, braucht Tesla neue Fertigungsstätten. Ein Werk in China ist bereits geplant. Ob Tesla den Standort in Tilburg ausbauen will, ist nicht bekannt. Falls ja, muss noch umgebaut werden: Die Arbeiten werden weitgehend von Hand verrichtet. Die Vision von Tesla-Chef Elon Musk ist aber eine komplett automatisierte Produktion.

Oneplus 5T im Test

Oneplus hat wieder eine verbesserte Version seines aktuellen Smartphones vorgestellt, wir haben es getestet. Hervorstechendes Merkmal des Oneplus 5T ist das 2:1-Display, auch die Kamera hat der Hersteller verbessert. Es gehört zu den günstigsten Top-Smartphones am Markt.

Alexa mit Display

Seit einigen Tagen ist das erste Echo-Gerät mit Display in Deutschland verfügbar. In unserem Test zeigt sich: Mit der Stimme kann die Oberfläche des Echo Show sehr komfortabel bedient werden, das Zusammenspiel zwischen Amazons digitalem Assistenten Alexa und dem Display ist hilfreich. Allerdings fehlt bisher noch das Killerfeature.

BMW präsentiert Fahrradkonzept

[Anmoderation:] Wie kann der innerstädtische Verkehr der Zukunft aussehen? Der Autohersteller BMW hat in China ein Konzept entwickelt, das erstaunlicherweise nicht auf Autos setzt.

[Bericht:] Eigene Hochstraßen für elektrisch angetriebene Zweiräder sollen ein schnelles Fortkommen auf kürzeren Strecken ermöglichen. Das Konzept von BMW hat allerdings mit dem schnöden Fahrradweg der Gegenwart wenig gemein. Die Fahrbahn ist überdacht, damit sie auch bei Wind und Wetter genutzt werden kann. Das Dach könnte zudem mit Solarzellen ausgestattet werden sowie das Regenwasser sammeln, das in heißen Städten wie Schanghai wiederum die Strecke kühlen könnte. An den Zufahrtsrampen befinden sich Ladestationen für E-Bikes und E-Scooter, die dort auch ausgeliehen werden könnten. Ob das Projekt umgesetzt wird, ist aber noch offen. Die Tongji-Universität in Schanghai hat eine Machbarkeitsstudie erstellt. Demnach kostet der Kilometer zwischen 2,2 und 4,6 Millionen Euro.

Ende der Netzneutralität?

Der neue Chef der US-Regulierungsbehörde FCC will die Regelungen zur Netzneutralität wieder abschaffen. US-Breitbandanbieter sollen künftig den Internettraffic nach Belieben blockieren, drosseln oder gegen Geld schneller durchleiten dürfen. Sie müssen es lediglich transparent darstellen. Internetaktivsten wollen die Pläne noch verhindern.

Luftschiff verunglückt

Erneut Pech für das britische Unternehmen Hybrid Air Vehicles: Das Luftschiff Airlander 10 hat sich am Sonntag von seinem Haltemast losgerissen und ist auf den Boden gestürzt. Dabei wurde das Luftschiff beschädigt und zwei Mitarbeiter leicht verletzt. Das derzeit größte Luftschiff der Welt war bereits im vergangenen Jahr bei einem Testflug beschädigt worden. Die Reparaturarbeiten wurden erst in diesem Jahr abgeschlossen.

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