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16.06.2016 / 11:59

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Wireless-HDMI - Test

Wir haben uns die beiden am Markt üblichen Techniken für Wireless-HDMI angesehen. Dabei zeigten sich erhebliche Unterschiede. Eine Technik fiel durch unangenehme Bildstörungen auf.

Wireless-HDMI - Test

Video: Wireless-HDMI - Test (1:51)

Wireless HDMI ist nicht gleich Wireless HDMI. Für die drahtlose Übertragung von HDMI-Signalen haben sich zwei Übertragungstechniken etabliert - mit Vor- und Nachteilen. Das eine System arbeitet im 5-GHz-Frequenzbereich, das andere nutzt den 60-GHz-Bereich.

Lösungen im 60-GHz-Bereich sind auf den Einsatz innerhalb eines Raumes beschränkt. Nutzer sollten darauf achten, Blickkontakt zwischen Sende- und Empfangseinheit zu gewährleisten. Ansonsten kann es zu Ausfällen kommen. Ist eine optimale Position gefunden, kann sich der Anwender aber auf eine störungsfreie Übertragung freuen.

Die 5-GHz-Technik schafft das nicht - obwohl sie eigentlich sogar durch eine Wand drahtlos Signale übertragen sollte. Auch wenn scheinbar die perfekte Position zwischen Sender und Empfänger gefunden ist, läuft die Übertragung nicht reibungslos. Beim mehrstündigen Schauen treten immer wieder Bildstörungen auf.

In manchen Fällen sind die Störungen so massiv, dass wir die drahtlose Verbindung trennen und neu aufbauen müssen.

Die Kosten für Wireless-HDMI sind nicht ganz ohne. Unter 200 Euro ist ein solches Set nicht zu bekommen. Wer das HDMI-Signal unbedingt durch die Wand befördern möchte, muss mindestens 300 Euro zahlen - und das, obwohl die Übertragung nicht zuverlässig störungsfrei funktioniert.

Fazit

Wer zwingend ein Bild drahtlos in einen anderen Raum übertragen möchte, muss sich mit den Einschränkungen der 5-GHz-Technik abfinden. Eine Garantie für eine dauerhaft störungsfreie Bildübertragung gibt es damit nicht. Das bessert sich auch nicht, wenn sich Sende- und Empfangseinheit im selben Raum befinden.

Hier schneidet die 60-GHz-Technik deutlich besser ab: Wenn eine stabile Verbindung vorhanden ist, arbeitet sie absolut störungsfrei. Wer das HDMI-Signal nicht unbedingt in ein anderes Zimmer übertragen möchte, ist mit der 60-GHz-Technik eindeutig besser bedient, die zudem auch günstiger ist.

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