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16.05.2012 / 12:07

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Tinkerforge - Test

Der Baukasten Tinkerforge bietet viele Bausteine mit unterschiedlichen Eigenschaften, die der Bastler nahezu beliebig miteinander verbinden kann. Die Programmierung ist einfach, der Spaß garantiert und es muss nicht einmal der Lötkolben zum Einsatz kommen.

Tinkerforge - Test

Video: Tinkerforge - Test (3:49)

Sprechtext Tinkerforge

Viel Spaß, wenig Mühe: Mit Tinkerforge können Entwickler experimentieren und mit Schaltungen mit programmierbarer Elektronik und Steuerungstechnik spielen. Löten, Widerstände berechnen und hardware-nah programmieren müssen sie nicht - das Baukastensystem von Tinkerforge erspart ihnen diesen Aufwand, ohne sie zu beschränken.

Die Bausteine sind kleine, fertige Platinen, die über Sockel oder Kabel miteinander verbunden werden. Sogenannte Bricklets wie zum Beispiel Sensoren werden über Kabel an einen Brick angeschlossen.

Eine solche Konstruktion wird über USB mit einem Computer verbunden. Auf dem Computer läuft das vom Entwickler selbst geschriebene Programm, das die Schaltung steuert oder Sensorwerte ausliest.

Dieses Programm muss sich nicht um Details der Schaltung kümmern. Auf sogenannten Brick-Bausteinen befindet sich ein eigener Prozessor. Er erkennt, welche anderen Bausteine angeschlossen wurden und kümmert sich um die Datenübertragung.

Wenn die Anschlüsse nicht ausreichen, wird auf den Brick einfach ein weiterer Brick gesteckt. Ein solcher Stapel kann beliebig groß werden. Begrenzt wird er nur durch die Stromversorgung. Wenn der Strom von der Versorgung über die USB-Schnittstelle nicht ausreicht, kann ein Brick zur externen Stromversorgung ergänzt werden.

Das Tinkerforge-System umfasst bislang rund 30 Bausteine, zum Beispiel einfache Sensoren zur Messung der Temperatur, der Helligkeit oder zur Abstandsmessung über Infrarot. Es steht aber auch ein anspruchsvoller Sensor zur Bewegungs- und Positionsmessung zur Verfügung. Zum Steuern von Antriebs- und Schrittmotoren stehen spezielle Bausteine bereit, außerdem fertige LCD-Displays und einfache Bedienungselemente wie Schieberegler. Für die herkömmliche Steuerung und Messung über elektrische Signale gibt es Bausteine mit analogen und digitalen Ein- und Ausgängen.

Die Programmierung und Steuerung der eigenen Schaltung erfolgt auf einem angeschlossenen Computer. Dafür muss auf dem Computer ein Daemon installiert werden. Das selbst geschriebene Programm sendet und empfängt über diesen Befehle und Daten. Tinkerforge bietet für eine Reihe von Programmiersprachen fertige Bibliotheken an.

Für den einfachen Test einer Schaltung muss kein eigenes Programm geschrieben werden. Das Brickv-Programm ist ein einfaches Kontrollprogramm, das alle angeschlossenen Bausteine automatisch unterstütz.

Mit der Bibliothek kann einfach und in kurzer Zeit ein Programm geschrieben werden. Anders als bei anderen Hardwareplattformen wie Arduino, ist es nicht möglich, das Programm auf die Schaltung zu laden und ohne Computer auszuführen.

Wenn eine räumliche Trennung zwischen der Schaltung und dem Computer notwendig ist, dann kann die Chibi-Extension eingebaut werden. Sie überträgt die Daten per Funk.

Eine Chibi-Extension wird mit dem Computer verbunden, eine zweite wird an den Stapel gesteckt. Am eigenen Programm muss nichts geändert werden.

Die Sende- und Empfangsleistung der Chibi-Extension ist recht stark und funktioniert über weite Strecken und sogar im Kühlschrank.

Mit dem Tinkerforge-Baukasten lassen sich vielfältige Schaltungen bauen. Die Grenze setzen allein die Phantasie und die eigenen Programmierfähigkeiten.

Code zum Einbetten des Videos

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