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Video: Wochenrückblick KW 27 2019 - Alles super!

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 29. Juni bis zum 5. Juli 2019 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Video veröffentlicht am
Wochenrückblick KW 27 2019 - Alles super!

Alles super

Nvidia hat zwei der Geforce RTX genannten Grafikkarten als verbesserte Super-Version veröffentlicht: Die Geforce RTX 2070 Super hat mehr Rechenkerne und einen höheren Takt als zuvor. Die Geforce RTX 2060 bekommt neben zusätzlichen Shader-ALUs und gestiegenen Frequenzen auch gleich 8 GByte Videospeicher statt 6 GByte spendiert. Dadurch sind beide Karten 10 bis 15 Prozent schneller als ihre jeweiligen Vorgänger, kosten aber auch mehr: Die RTX 2070 Super wird für 530 Euro angeboten, die RTX 2060 Super für 420 Euro. AMD wiederum wird am 7. Juli die Radeon RX 5700 in den Handel bringen.

Mit dem Pendelec ins Büro

Wir sind eine Woche lang mit einem Pedelec 30 Kilometer pro Strecke gependelt und waren in Sonne und Regen mit dem HNF Nicolai SD1 Urban unterwegs. Fazit: Frische Luft und viel Bewegung machen Spaß, dank der Unterstützung des guten Bosch-Mittelmotors kommt man nicht ins Schwitzen. Die Komponenten unseres Rades waren hochwertig, allenfalls die fehlende Federgabel kritisieren wir. Wer es auch mal ausprobieren möchte: Die meisten Hersteller bieten kostenlose Probefahrten an. Noch ist Sommer, also rauf auf den Sattel.

5G-Tarif

Es geht los mit 5G bei der Deutschen Telekom. Die ersten Tarife stehen für die Kunden bereit. Ein öffentliches Netz gibt es noch nicht. Kunden haben zu den Testnetzen keinen Zugang, hier werden spezielle SIM-Karten benötigt. Die Nutzung ist erst möglich, wenn die Bundesnetzagentur die ersteigerten Frequenzen herausgibt. Der neue Unlimited-Tarif bietet für 85 Euro im Monat eine Flatrate. Kunden nutzen das LTE-Netz der Telekom und zukünftig 5G. Die Freischaltung für 5G erfolgt automatisch.

Weniger warme Himbeeren

Die Entwickler des neuen Raspberry Pi 4 haben eine Firmware in Arbeit, welche die Hitzeprobleme des kleinen Rechners besser in den Griff bekommen soll. Ersten Benchmarks zufolge klappt das ganz gut und es werden unter Last im Mittel 5 Grad Celsius weniger gemessen. Eine Kühleinheit ist für Dauerbelastung trotzdem sinnvoll.

Das Internet stockt

Diese Woche konnten diverse Unternehmen ihre Internetauftritte im Internet nicht anzeigen. Der Grund: Ein Ausfall beim Dienstleister Cloudflare, der während des Hochladens von Filterregeln gegen DDoS-Angriffe aufgetreten ist. Betroffen waren große Unternehmen wie Facebook. Zudem hatte Google mit einem Glasfaserschaden eines großen Rechenzentrums zu kämpfen. Den Traffic leitete das Unternehmen um, was für teilweise höhere Latenz sorgte. Mittlerweile sind beide Probleme behoben.

Chinesische Spionage-App

An Grenzübergängen in der Region Xinjiang installieren chinesische Beamte eine App auf Smartphones der Einreisenden. Diese überträgt alle Telefonbucheinträge, Termine und Textnachrichten auf einen Server. Außerdem wird das Gerät nach Dateien durchsucht, beispielsweise Schriften des Dalai Lama oder aus dem Koran.

Neues vom Falt-Smartphone

Samsung-Electronics-Chef DJ Koh hat den verpatzten Marktstart des faltbaren Galaxy Fold auf seine Kappe genommen. Er habe die Veröffentlichung forciert, was zum seiner Meinung nach "peinlichen" Ergebnis geführt habe. Mittlerweile will Samsung die Probleme des Galaxy Fold gelöst haben. Einen neuen Veröffentlichungstermin gibt es aber noch nicht.

Blätter fallen, Update kommt

Microsoft will sein nächstes großes Update für Windows 10 im September 2019 veröffentlichen. Dieses sollen PCs mit installiertem Mai-Update schnell erhalten. 19H1 wird größtenteils die Leistung und Bedienbarkeit des Betriebssystems angehen und weniger neue Elemente hinzufügen.

Corel verkauft

Das Softwareunternehmen Corel wird von der Investmentfirma KKR übernommen. Laut einem Medienbericht liegt der Preis bei über 1 Milliarde US-Dollar. Corel hatte im Dezember 2018 den Entwickler von Virtualisierungsprogrammen Parallels gekauft.

Downhill und Download

Spielentwickler mögen Schwarzkopien gar nicht - normalerweise. Trotzdem ist es Entwicklerstudios wie Rage Squid lieber, wenn die Kundschaft zur illegalen Kopie statt zum Key bei Resellern greift. Grund: Bei den viel zu oft über geklaute Kreditkarten gekauften Games müssen die Studios oft Rückbuchungen vornehmen und hohe Bearbeitungskosten zahlen.

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