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Video: Lenovo Thinkpad X1 Yoga v2, LCD gegen OLED - Test

Wir schauen uns Lenovos Thinkpad X1 Yoga v2 genauer an: Es ist ein sehr gutes, wenn auch teures 360-Grad-Convertible. Besonders spannend: Es gibt das Gerät mit LC- und mit OLED-Panel, wir vergleichen die beiden Bildschirme.

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Lenovo Thinkpad X1 Yoga v2, LCD gegen OLED - Test

Das sind zwei identische Thinkpad X1 Yoga, jedoch mit einem Unterschied: Das linke nutzt einen LC- und das rechte einen OLED-Bildschirm. Wir haben beide Varianten verglichen. Das Thinkpad X1 Yoga an sich ist ein 360-Grad-Convertible, das Display kann also auf die Rückseite geklappt werden.

Die beleuchtete Tastatur gleitet dabei in die Basiseinheit, genauso wie beim regulären Schließen. Das Tippgefühl ist Thinkpad-typisch exzellent, der Trackpoint ein besserer Mausersatz als das Clickpad. Schade: Die dedizierten Maustasten sind plan statt erhöht. Das Thinkpad X1 Yoga weist zwei Thunderbolt-3-Ports auf. Darüber laden wir das Covertible oder schließen per USB-C-Kabel ein 4K-Display an.

Drei USB-3.0-Buchsen, ein HDMI 1.4b, ein proprietärer Mini-Netzwerkanschluss für Gigabit-Ethernet und ein Stift runden die Ausstattung ab. Die Hardware im Inneren ist Ultrabook-Standard, den Prozessor hat Lenovo aber auf 12 Watt gedrosselt. Auf Wunsch stecken 16 GByte RAM und 1 TByte Flash-Speicher im Gerät. Der LC-Bildschirm ist mit 270 Candela wenig hell, was unter der Hersteller-Spezifikation liegt.

Das OLED-Panel erreicht sogar nur 250 Candela. Da aber die Ausleuchtung, die Farben und der Schwarzwert viel besser sind, fällt das kaum auf. Beide 1440p-Touch-Displays spiegeln recht stark, was bei Deckenlicht oder draußen nervt. Die Akkulaufzeit der zwei Thinkpad X1 Yoga liegt bei sechs bis sieben Stunden im Alltag.

Das OLED-Modell hat Vorteile bei dunklen Inhalten, bei reinem Web-Browsing hält die LCD-Variante länger durch. Lenovo verkauft das Convertible ab 1.730 Euro mit Full-HD-Display. Wer ein 1440p-Thinkpad will, muss mindestens 2.230 Euro investieren – das finden wir zu teuer. Der OLED-Aufpreis beträgt 200 Euro, lohnt sich aber.

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