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Video: Wochenrückblick KW 43 2018

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 20. bis 26. Oktober 2018 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Video veröffentlicht am
Wochenrückblick KW 43 2018

Bild: Sven Teschke / Wikimedia Commons / Zuschnitt: Golem.de/CC-BY-SA 3.0

Günstiger ist nicht günstig

[Anmod] Neben dem iPhone Xs und Xs Max gibt es in diesem Jahr auch das iPhone Xr: Ein etwas günstigeres Modell, das bis auf einige Kompromisse sehr gut ausgestattet ist. Wir haben es getestet.

[Bericht] Zu den Kompromissen gehört eine einzelne Kamera anstelle einer Dualkamera. Im Alltag wirkt sich das fehlende Teleobjektiv allerdings kaum negativ aus, die Bildqualität ist sehr gut. Eher ärgert uns die geringe Auflösung des Display, das nativ kein Full HD darstellen kann. Für ein Smartphone, das mindestens 850 Euro kostet, finden wir das nicht angemessen.

Youtubers Union

Eine von dem Deutschen Jörg Sprave gegründete Youtube-Gewerkschaft wächst auf 16.000 Mitglieder und stellt Forderungen an den Plattformbetreiber. Die Ausschüttungen sind seit 2017 für bestimmte Kanäle eingebrochen.

Alles offen

Auf dem Open Source Summit in Edinburgh diskutieren diese Woche die Linux-Entwickler den neuen Code-of-Conduct. Gesprochen worden ist auch über Hardware-Bugs wie Meltdown und Spectre sowie den Umgang damit. Und Microsoft nutzte die Konferenz, um zu betonen, wie wichtig dem Unternehmen Open Source Software ist.

Breitband für alle

Beim Broadband World Forum , dem Branchentreff zu Festnetz-Themen, ging es diese Woche in Berlin um Super Vectoring, G.Fast und GPON. Telefónica Deutschland kündigte an, Fixed Wireless Access mit 5G-Technologie einsetzen. Google hielt eine flammende Rede für den Gigabit-Ausbau. Auf die Frage von uns, warum dann Google Fiber nicht mehr ausgebaut wird, gab es nur eine ausweichende Antwort.

Mini-Power

Der Odroid H2 ist kleiner als ein Mini-ITX-Board. Trotzdem passt darauf ein Gemini-Lake-Prozessor, ein NVMe-Laufwerk und zwei RAM-Module. Ab November verkauft der Hersteller die Platine, auf der beispielsweise Emulationen berechnet werden können.

Grand Theft Horse

[Anmod:] Mit Spannung wurde Rockstars neuestes Spiel erwartet. Seit Freitag können sich Spieler in Red Dead Redemption 2 durch den Wilden Westen schlagen. Wir haben das Spiel getestet.

[Bericht] Wir haben unser Pferd Golemine genannt - und dann gemeinsam mit dem Gaul spannende Abenteuer in Red Dead Redemption 2 erlebt. Das neuste Spiel von Rockstar Games bietet eine Westernwelt, in der wir mit unserer Gang mehr oder weniger ruchlos an möglichst mehr als eine Handvoll Dollar kommen möchten. Das macht richtig Spaß, weil die Missionen abwechslungsreich sind und wir dieses Gefühl grenzenloser Freiheit haben. Manchmal kann es aber auch nerven, sich erstmal einen Mantel für eine neue Umgebung suchen zu müssen, oder Golemine vor jedem Ritt frisches Futter zuzustecken. Immerhin, wer mag, kann derlei Kleinaufgaben aber weitgehend ignorieren. Allein schon wegen der tollen Handlung und der spektakulären Grafik hat Red Dead Redemption 2 einen Extra-Sheriffstern verdient und ist jedem Cowboy ans Herz gelegt.

Neuer Chromecast verfügbar

Googles neuer Chromecast kostet wieder 39 Euro und kommt jetzt in mattem Design. Die Grundfunktionen entsprechen denen des Vorgängers, neu ist unter anderem, dass Nutzer Wetterinformationen auf dem Inaktivitätsdisplay anzeigen lassen können.

Maxi-Power

Dass ein Thinkpad auch im 15-Zoll-Formfaktor überzeugt, zeigt das X1 Extreme. Im Golem.de-Test können der schnelle Coffee-Lake-Prozessor mit sechs Kernen und die Nvidia-Geforce-GPU gerade in produktiven Anwendungen überzeugen. Auch die sehr gute Tastatur gefällt uns. In Spielen ist allerdings die Kühlung ein Problem.

TÜV-Siegel trotz Sicherheitslücken

[Anmod] Ein Siegel des TÜV Süd soll sichere Shopping-Webseiten garantieren. Ein falsches Versprechen, wie eine Untersuchung von Golem.de zeigt

[Bericht] Wir fanden mit geringem Aufwand auf mehreren Seiten mit Safer-Shopping-Siegel sehr banale Sicherheitslücken. Selbst die Webseite des TÜV Süd enthielt eine triviale Sicherheitslücke. Über die Suchfunktion mehrerer als sicher zertifzierter Webseiten wurden Javascript-Befehle nicht ausgefiltert. In einem Onlineshop könnte ein Angreifer die Lücke dazu nutzen, Kontrolle über den Account eines Nutzers zu erlangen. Eine Erklärung, warum auf den geprüften und als sicher zertifizierten Webseiten Lücken zu finden waren, blieb der TÜV Süd schuldig. Stattdessen verwies er darauf, dass das Prüfverfahren den Ansprüchen der Initiative D21 genüge.

Laser in Wolken

Laser könnten viel mehr Daten zu Satelliten übertragen als Radiowellen, aber nur bei gutem Wetter. Forscher aus der Schweiz haben nun eine Lösung für schlechte Wetterbedingungen gefunden. Femtosekundenlaser machen es möglich, mit Lasern einen Weg durch Wolken zu bahnen, ohne dabei die Wolke verdampfen zu müssen.

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