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07.10.2017 / 09:00

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Wochenrückblick KW 40 2017

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 30. September bis zum 5. Oktober 2017 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Wochenrückblick KW 40 2017

Video: Wochenrückblick KW 40 2017 (5:38)

Neue Google-Geräte

Google hat viele neue Produkte vorgestellt. Leider sind einige in Deutschland teurer als woanders – oder kommen hier gar nicht auf den Markt.

Mit dem neuen Pixel 2 will Google wieder zeigen, was technisch mit einem Oberklasse-Smartphone möglich ist. Das Gerät gibt es in zwei Größen, leider kosten beide Modelle in Deutschland deutlich mehr als in anderen Ländern. Passend dazu hat Google ein neues Daydream-Headset sowie Bluetooth-Ohrhörer vorgestellt.

Bei smarten Lautsprechern will Google Amazon Konkurrenz machen und bringt mit dem Home Mini eine Konkurrenz zum Echo Dot. Auch bei High-End-Lautsprechern mit Assistenzfunktionen will Google mitmischen.

Mit Clips wurde eine Kamera vorgestellt, die automatisch Schnappschüsse der Familie macht, eine Markteinführung in Deutschland ist nicht geplant.

Nordkorea gehackt

Um die Operationen nordkoreanischer Hacker zu stören, hat US-Präsident Donald Trump Medienberichten zu Folge mehrere Monate andauernde Denial-of-Service-Angriffe gegen die Infrastruktur des nordkoreanischen Geheimdienstes angeordnet. Zerstört worden soll die Infrastruktur aber nicht sein.

Nobelpreise verliehen

In Stockholm sind die diesjährigen Gewinner der Nobelpreise bekanntgegeben worden. Mit dem Nobelpreis in Physik hat das Nobelkomitee drei Forscher für den experimentellen Nachweis von Gravitationswellen ausgezeichnet. Einstein hatte das Phänomen theoretisch vorausgesagt, es konnte aber erst 2015 bewiesen werden. Den Nobelpreis in Chemie erhielten drei Forscher für die Entwicklung der Kryoelektronenmikroskopie. Mit diesem Verfahren lassen sich Biomoleküle betrachten.

Sechs Kerne für Mittelklasse

[Anmod] Erstmals seit fast einem Jahrzehnt bringt Intel sechs statt vier CPU-Kerne in Mittelklasse-PCs. Wir haben zwei der Coffee-Lake-Prozessoren getestet.

[Bericht] Neues Topmodell ist der Core i7-8700K mit sechs Kernen, Hyperthreading und bis zu 4,7 GHz. Der Chip kostet etwas weniger als 400 Euro und schlägt AMDs achtkernigen Ryzen 7 1800X im Mittel knapp. Auch der langsamere Core i5-8400 für unter 200 Euro schneidet gut ab: Er hat sechs Kerne ohne Hyperthreading mit bis zu 4 GHz. Der Chip überholt das bisherige Topmodell Core i7-7700K fast durchweg. Vorsicht ist bei den Mainboards geboten: Coffee Lake setzt neue Z370-Platinen voraus. Einige überschreiben derzeit noch das TDP-Limit, weshalb die Leistungsaufnahme zu hoch ausfällt.

Leistungsschutzrecht ohne Evaluierung

Das Bundesjustizministerium bricht den Koalitionsvertrag beim Thema Leistungsschutzrecht. Die von Union und SPD zu Beginn der Legislaturperiode vereinbarte Evaluierung wird es nicht mehr geben. Dabei hat das SPD-geführte Ministerium nach eigenen Angaben jahrelang die entsprechende Literatur gesichtet. Der Koalitionspartner Union findet das "absolut unbefriedigend", die Grünen fühlen sich hinters Licht geführt.

Produktionsziel verfehlt

Tesla baut zu wenig Model 3. In den vergangenen drei Monaten hat der US-Elektroautohersteller nur 260 der Mittelklasse-Elektroautos gebaut. Geplant waren 1.500. Tesla begründet das mit Produktionsengpässen. Das Model 3 ist das erste Auto von Tesla, das für eine breitere Käuferschicht erschwinglich ist.

Bitcoin-Mining im Browser

[Anmod] Was tun, um die eigene Webseite zu monetarisieren? Immer mehr Webseitenbetreiber entscheiden sich dazu, mit den Rechnern ihrer Nutzer Kryptowährungen zu schürfen.

[Bericht] Die Betreiber der Webseiten nutzten dabei meist ein Skript des Anbieters Coinhive, dass die Hashing-Kraft vieler Rechner vereint. Beim Besuch der Webseite ist der Rechner der Nutzer dann spürbar ausgelastet. Wirklich lohnend ist das aber nur, wenn Nutzer länger auf der Webseite bleiben und leistungsstarke Hardware haben. Coinhive will das bisher im Hintergrund stattfindende Mining bald nur noch mit expliziter Zustimmung anbieten, um Ärger zu vermeiden.

25 Jahre Thinkpad

Anmod: Im japanischen Yokohama hat IBM das Thinkpad erfunden, Lenovo entwickelt dort immer noch die Geschäftskundennotebook.

Sprechtext; An diesem Ort hat Lenovo 25 Jahre nach dem ersten Gerät unter der Marke Thinkpad das Jubiläums-Notebook Thinkpad 25 vorgestellt. Es hat eine Tastatur, die langjährige Nutzer gut kennen, mit einer hellblauen Enter-Taste, vielen Sondertasten und einem Thinkpad-Logo in alten IBM-Farben.

Mein Schatz

In Mittelerde gibt es Ärger mit einem Ring der Macht – mal wieder.

Und wir haben in dem Actionspiel Mittelerde - Schatten des Krieges die Aufgabe, als Waldläufer Talion gegen Ork-Armeen anzutreten und Burgen von Sauron zurückzuerobern. Ein spannender, aber nicht einfacher Job - denn neben dem riesigen Umfang gibt’s viele anspruchsvolle Kämpfe und komplexe Missionen, wie wir im Test festgestellt haben.

Fast ein Wunder

[Anmoderation:] Blade Runner 2049 ist nach 35 Jahren die gelungene Fortsetzung, mit der nur wenige gerechnet haben. Wir haben den Film schon gesehen.

[Bericht:] Biosynthetische Androiden, die als Arbeitssklaven erschaffen wurden sind dem Golem eigentlich gar nicht so fern. Die neuste Version der Replikanten aus Blade Runner 2049 ist sogar genetisch zu totalem Gehorsam verdonnert. Aufständische alte Modelle verstecken sich immer noch. Wir begleiten Ryan Goslings Hauptfigur K auf der Jagd nach ihnen. Dabei erleben wir die Skyline des dystopischen Los Angeles im modernen Gewand, werden aber auch an eindrucksvolle neue Orte geführt und treffen auf den alten Blade Runner Rick Deckard, wieder gespielt von Harrison Ford. Ob das Sequel bestätigt, dass er selbst ein Replikant ist? Das wollen wir nicht verraten… und empfehlen, es im Kino herauszufinden.

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