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Video: Wochenrückblick KW 08 2019

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 16. bis 22. Februar 2019 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Video veröffentlicht am
Wochenrückblick KW 08 2019

Viermal Galaxy

[Anmoderation] Das neue Galaxy S10 ist da, und das gleich viermal. Neben dem normalen S10 und dem größeren S10+ hat Samsung in diesem Jahr auch eine kleinere Variante und eine 5G-Version vorgestellt – sowie ein faltbares Smartphone.

[Bericht] Das Galaxy Fold lässt sich in der Mitte zusammenklappen und hat einen großen Bildschirm im Inneren sowie einen kleineren außen. Insgesamt wirkt das Gerät weitaus ausgereifter als das Flexpai von Royole. Die neuen Galaxy-S10-Modelle kommen mit Multikamerasystemen und in das Display eingebauten Frontkameras. Interessant finden wir das Galaxy S10e: Mit 5,8 Zoll ist das Smartphone das kleinste der neuen Modelle und liegt entsprechend gut in der Hand.

Fingerabdrücke in Personalausweisen

Nach Reisepässen müssen künftig auch Personalausweise in Europa digital gespeicherte Fingerabdrücke enthalten. Darauf haben sich Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments in dieser Woche geeinigt. Die EU will damit Fälschungen erschweren.

Stress mit smartem Schuh

Nikes Adapt BB schnüren sich automatisch – und können per App gesteuert werden. Ein Firmware-Update sorgt nun dafür, dass bei manchen Android-Nutzern keine Verbindung mehr zu einem der Schuhe hergestellt werden kann. Damit verlieren sie alle smarten Funktionen.

Debatte um Uploadfilter

[Anmoderation] Nach der vorläufigen Einigung auf die EU-Urheberrechtsreform geht die Debatte unvermindert weiter. Nun kann nur noch das Europaparlament Uploadfilter und Leistungsschutzrecht verhindern.

[Bericht] Die Bundesregierung hat in dieser Woche auf EU-Ebene der Einigung zum Urheberrecht zugestimmt. Justizministerin Barley stimmte auf Druck von Bundeskanzlerin Merkel für die Pläne. Dabei hatten Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag ausdrücklich den verpflichtenden Einsatz von Uploadfiltern abgelehnt. Nun kommt es auf das Europaparlament an. Dessen Verhandlungsführer Voss hat offenbar zentrale Inhalte der Reform nicht verstanden. So behauptete er diese Woche im Rechtsausschuss, dass private Nutzer künftig komplette Zeitungsartikel auf Plattformen posten könnten. Das ist nach Ansicht von Urheberrechtsexperten blanker Unsinn.

Neue Intel-CPUs

Intel plant für das Frühjahr neue Desktop- und Notebook-Prozessoren: Für stationäre Systeme gibt es primär ein bisschen mehr Takt, aber ansonsten keine Änderungen. In Unterwegsgeräten hingegen sollen erstmals acht CPU-Kerne rechnen.

Scharfes VR-Headset

Heutige VR-Headsets zeigen zwar deutlich schärfere Bilder als die Geräte vor ein paar Jahren – aber nicht superscharfe. Das ändert sich mit dem VR-1 von Varjo, das über zwei Displays verfügt. Das Zentrum des Blickfeldes ist sehr scharf, weshalb wir auch feine Details wie Schrift sehr gut erkennen können.

Grafikkarte im Test

[Anmoderation] Nvidia hat erstmals seit zwei Jahren eine Grafikkarte veröffentlicht, die weniger als 300 Euro kostet. Wir haben sie getestet.

[Bericht] Die Geforce GTX 1660 Ti basiert auf einem TU116 genannten Chip, der die aktuelle Turing-Architektur nutzt. Die hat größere sowie schnellere Caches und zusätzliche Funktionseinheiten in den Rechenkernen, was die Shader pro Takt schneller macht. Dem Chip fehlen allerdings RT-Cores für Raytracing und Tensor-Cores für Deep-Learning-Kantenglättung. Unsere Benchmarks zeigen, dass die Nvidia-Grafikkarte schneller als eine Radeon RX 580 und ein bisschen langsamer als eine Radeon RX Vega 56 ist. Mit rund 120 Watt benötigt sie aber viel weniger Energie. Günstige Modelle starten bei 300 Euro, wir erwarten sinkende Preise für die kommenden Wochen.

Kein Zurück

Android will vielleicht bei seiner nächsten Version auf den Zurück-Button verzichten. Ersetzt werden könnte er durch eine Geste: Bei seinen aktuellen Pixel-Smartphones setzt Google bereits verstärkt auf eine Gestensteuerung.

Weltraumschrott aufgespießt

Das europäische Projekt Remove Debris hat eine weitere Möglichkeit getestet, Weltraumschrott zu beseitigen. Ein Satellit schießt dabei eine Harpune mit einer Fangleine auf eine Metallplatte und spießt diese auf. Vor einigen Monaten hatte der Satellit einen anderen mit einem Netz eingefangen. Ziel ist es, die Schrottteile im Orbit zu sammeln und in der Erdatmosphäre verglühen zu lassen, damit sie keine Gefahr mehr darstellen.

Passwörter im Klartext

Die ersten vier Zeichen der Passwörter von Aldi-Talk-Kunden werden im Klartext gespeichert, wie ein Golem.de-Leser herausgefunden hat. Mitarbeiter der Support-Hotline hatten diese von ihm zur Authentifizierung verlangt. Aus Sicherheitsgründen werden Passwörter üblicherweise gehasht gespeichert.

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