Video: Wochenrückblick KW 26 2020 - Einfach mal abschalten

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Wochenrückblick KW 26 2020 - Einfach mal abschalten

Neues von Apple

Apple hat auf dem WWDC20 neue Versionen aller wichtigen Betriebssysteme vorgestellt und angekündigt, Intels x86-Prozessoren durch selbst entwickelte ARM-Chips zu ersetzen. Dieses Apple Silicon soll schneller und effizienter rechnen und in den nächsten Jahren in allen Mac-Systemen verwendet werden. Eigene Apps wie Final Cut Pro wurden bereits von x86 auf ARM portiert, Xcode und Universal 2 unterstützen Binaries für beide Architekturen. Die Übergangszeit soll durch Rosetta 2 erleichtert werden. Mit iOS 14 wird es möglich sein, Widgets wie bei Android direkt auf dem Startbildschirm abzulegen. Die Oberfläche von iPadOS 14 ahmt immer stärker das Erscheinungsbild von MacOS nach. Mit Big Sur wird MacOS eine stark veränderte Optik erhalten.

50 Jahre Unix

Wir haben in dieser Woche einen Blick zurück geworfen und uns die Anfänge von Unix angesehen. 1970 programmierten zwei junge Entwickler in den Bell Labs bei New York eine erste Version des Betriebssystems - in 8 KByte. Eigentlich wollten sie nur ein Spiel namens Space Travel auf einer veralteten PDP-7 zum Laufen bringen, aber dann schrieben sie gleich noch eine eigene Programmiersprache und ein paar Tools. Unix war geboren und verbreitet sich seitdem weltweit. Herzlichen Glückwunsch zum 50.!

Neonlichter in Night City

Obwohl CD Project Red das dystopische Rollenspiel Cyberpunk 2077 auf den 19. November 2020 verschoben hat, konnte Golem.de den Titel bereits anspielen. Wir waren überrascht, wie komplex das Spiel ist, und hätten mit mehr Anpassungen für den Massenmarkt gerechnet. Stattdessen können wir unser Alter Ego V beliebig anpassen. So entscheidet bereits unsere Vorgeschichte, wo wir im neonfarbenen und düsteren Night City starten werden. Anschließend beweisen wir uns in spannenden Schleichpassagen oder rasanten Schießereien. Wir freuen uns auf den Release nun umso mehr, denn unsere schon hohen Erwartungen wurden noch übertroffen.

Corona-App warnt

Rund eine Woche nach ihrem Start hat die Corona-Warn-App erstmals Nutzer vor Kontakt mit Infizierten gewarnt. Inzwischen ist die App mehr als 13 Millionen Mal heruntergeladen worden. Auch in zehn anderen europäischen Ländern steht sie demnächst in den Appstores von Google und Apple zu Verfügung. Die App soll die Kontaktnachverfolgung in der Coronapandemie erleichtern.

Supercomputer mit ARM

Der neue schnellste Supercomputer der Welt basiert erstmals auf ARM-Technik: Der japanische Fugaku schafft 514 Petaflops und ist damit doppelt so leistungsstark wie das bisher flotteste System. Die A64FX-Prozessoren wurden von Fujitsu entwickelt, Beschleunigerkarten kommen nicht zum Einsatz.

Keine Segways mehr

Für Touristenführungen sind die zweirädrigen Segways beliebt. Doch die Touranbieter müssen sich wohl nach einem anderen Gefährt umschauen: Segway-Hersteller Ninebot hat angekündigt, den Human Transporter nicht mehr zu bauen. Das sich selbst balancierende Fahrzeug ist zwar beliebt, aber wegen zum Teil schwerer Unfälle auch umstritten.

Flash kommt weg

Adobes Flash Player wird zum 31. Dezember eingestellt. Die Software soll eine Art Selbstzerstörungsfunktion erhalten und ab dem Jahr 2021 keine Flash-Inhalte mehr abspielen. Adobe rät Nutzern den Umstieg auf andere Webtechnologien wie HTML5, WebGL und WebAssembly.

Mixer mischt nicht mehr mit

Microsoft wird den Streamingdienst Mixer Ende Juli einstellen. Das Unternehmen will zudem auf die wenig bekannte Plattform Facebook Gaming umsteigen. Erst vor einigen Monaten hatte Microsoft Streamer wie Ninja und Shroud mit Verträgen in Millionenhöhe auf Mixer geholt. Diese werden aufgehoben.

Olympus verkauft Kamerasparte

Olympus wird keine Kameras mehr bauen. Der Bereich soll an das Unternehmen Japan Industrial Partners verkauft werden, das 2014 Sonys Vaio-Sparte übernommen hatte. Olympus begründet den Schritt mit einem "rapiden Marktrückgang" und Verlusten. Entsprechende Gerüchte gab es schon länger, sie waren von Olympus bisher aber dementiert worden.

BGH-Urteil gegen Facebook

Das soziale Netzwerk Facebook muss das Sammeln von Nutzerdaten vorläufig einschränken. Das hat der Bundesgerichtshof in einem Eilverfahren entschieden und gab damit dem Bundeskartellamt recht. Demnach muss Facebook seinen Nutzern künftig eine Wahlmöglichkeit bei der Sammlung und Verknüpfung von Daten aus anderen Internetdiensten wie Instagram oder Whatsapp anbieten. Das US-Unternehmen hofft darauf, sich im Hauptverfahren durchsetzen zu können.

Neue Workshops

Zuletzt noch ein Hinweis in eigener Sache: Die Golem Akademie bietet auch über den Sommer spannende Onlineworkshops an. Zwei neue Seminare sind im Programm: Webentwicklung mit React and Typescript und Exzellent agil arbeiten. Mehr Informationen gibt es hier.

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