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Video: Metal Gear Survive - Fazit

Wir ziehen unser Fazit zu Metal Gear Survive.

Video veröffentlicht am
Metal Gear Survive - Fazit

Fazit

Grafikstil und Aufmachung von Metal Gear Survive erinnern anfangs an die Glanzzeiten der Serie - aber nach und nach entpuppt sich das neue Spiel nur als mittelgutes Survivalgame. In den ersten Stunden fanden wir es spannend, die komplexen Spielsysteme kennenzulernen und in der fremden Welt zu überleben. Später hat uns die langatmige Jagd nach Essen, Trinken und sonstigem Material eher genervt.

Vor allem die Nahrungsmittel sind absurd. Unser Alter Ego verputzt ein ganzes Schaf, um eine halbe Stunde später vor Hunger zu sterben? Es macht wenig Spaß, ständig nach zerlegbaren Tieren zu suchen, gewaltige Massen an Wasser zu horten oder all die anderen Rohstoffe aufzutreiben und zu verwalten.

Das ist schade, denn die offene Welt von Survive kann zwar nicht mit aktuellen Spitzenspielen mithalten, bietet aber genug interessante Ecken zum Erforschen. Gut gefallen uns auch einige der Kämpfe. Es gibt zwar sehr viele Standardsituationen, aber auch immer wieder größere Gefechte, in denen wir taktisch geschickt unsere Ausrüstung einsetzen müssen, um nicht überrannt zu werden.

Einen merkwürdig zwiespältigen Eindruck hinterlässt die Handlung. Zwar erinnert der überkomplexe Verlauf angenehm an Altmeister Kojima. Allerdings gibt es kaum geniale Einfälle und uns haben die langen Zwischensequenzen selten gepackt.

Die Grafik ist teils nett und teils künstlich. Das 10-Euro-Speichersystem finden wir frech. Um es kurz zu machen: An diesem Spiel haben langfristig vor allem leidenschaftliche Fans von Grinding ihre Freude. Das ist zwar auch was - aber von einem Metal Gear erwarten wir viel mehr.

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