Abo

Video: Wochenrückblick KW 50 2018

Im Golem.de-Wochenrückblick für die Woche vom 7. bis 13. Dezember 2018 geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse in der IT- und Technikwelt.

Video veröffentlicht am
Wochenrückblick KW 50 2018

Bild: Limited Run Games / Zuschnitt: Golem.de

Intel Ice Lake

[Anmod] Intel hat auf dem Architecture Day die CPU- und die iGPU-Technik seiner Ice Lake genannten Prozessor-Generation für nächstes Jahr erläutert.

[Bericht] Die Ice-Lake-Chips werden im bisher problematischen 10-nm-Verfahren gefertigt und stellen die erste wirkliche Architektur-Verbesserung seit Skylake von 2014 dar. Die CPU-Kerne heißen intern Sunny Cove, ihr Design ist deutlich breiter als zuvor und es gibt neue Ausführungseinheiten wie einen Integer-Dividierer. Die integrierte Gen11-Grafikeinheit weist 64 statt24 Shader-Blöcke auf und wird überdies pro Takt flotter. Erste Ice-Lake-Prozessoren für Ultrabooks erwarten wir Weihnachten 2019.

Sicherheitsplacebo

Mehrere Volksbanken sichern die Kundenkommunikation durch verschlüsselte PDFs ab. Das PDF und das zum Entschlüsseln benötigte Passwort erhalten die Kunden per E-Mail. Sicherheitsexperten sprechen von einem Sicherheitsplacebo, das Kunden eine falsche Sicherheit suggeriere.

Logitech-Software angreifbar

Die Konfigurationssoftware für Logitech-Mäuse nimmt Befehle über einen Websockets-Port entgegen. An diesen können beliebige Webseiten Befehle schicken und Tastatureingaben simulieren. Es kann beliebiger Schadcode ausgeführt werden.

Apple Pay in Deutschland

[Anmod] Nach jahrelanger Wartezeit ist Apple Pay in Deutschland gestartet. Wir haben den Bezahldienst direkt ausprobiert.

[Bericht] Apple Pay unterscheidet sich in der alltäglichen Nutzung nicht nennenswert von Google Pay. Wir müssen auf unserem iPhone Xs Max Apple Pay mit einem Doppelklick auf den Einschalter aktivieren und uns anschließend per Face ID ausweisen. Halten wir das Smartphone dann vor das Bezahlterminal, wird die Transaktion abgewickelt. Apple Pay akzeptiert aktuell nur Kredit- und Debit-Karten ausgewählter Finanzinstitute.

Hat Doom gemacht

Der Kampf in der Hölle geht weiter: Spielentwickler John Romero arbeitet zum 25. Jubiläum an einer Fortsetzung des ersten Doom - und zwar in der Originalengine von damals. Unter dem Namen Sigil entstehen neun Einzelspieler- und neun Deathmatch-Levels, die im Februar 2019 kostenlos in einer Megawad als Mod erscheinen sollen.

Fortnite Forever

Nach dem Riesenerfolg von Fortnite will Epic Games noch mehr: Das Entwicklerstudio eröffnet einen eignen PC-Spieleshop als Konkurrenz zu Steam. Dazu kommt ein Cross-Play-Entwickler-SDK, mit dem Spielemacher ihre Onlinegames auf PC, Konsole und Smartphone veröffentlichen können. Die Komplettlösung soll 2019 in mehreren Schritten an den Start gehen und nicht nur die Unreal Engine, sondern auch Unity und weitere Engines unterstützen.

Der Doom-Gameboy

[Anmod] Wir haben in dieser Woche den Odroid Go getestet. Man kann damit Doom spielen - aber dank seines ESP32-Mikrocontrollers ist er auch für Hard- und Softwarebastler interessant.

[Bericht] Zunächst müssen wir ihn aber zusammenbauen. Das ist recht einfach und sollte in maximal einer halben Stunde zu bewältigen sein. Es gibt einige Emulatoren für 8-bit Systeme, die unterschiedlich gut laufen. Aber nur zum Spielen ist der Odroid Go eigentlich zu schade. Auf der Website des Herstellers finden sich Tutorials, um den Odroid Go per Arduino IDE zu programmieren. So lässt sich die kleine Konsole dank Bluetooth und WLAN beispielsweise für die Heimautomation einsetzen. Für uns ist er mit einem Preis von unter 50 Euro ein empfehlenswertes Bastel- und Spielgerät.

Löchrig

Die Notch hat möglicherweise bald ausgedient: Huawei und Samsung haben Smartphones vorgestellt, bei denen die Frontkamera direkt im Display sitzt. Die Öffnung für das Objektiv wird von Display-Inhalten umgeben - für uns ist das etwas gewöhnungsbedürftig.

Smarte Lautsprecher

Wir haben Amazons Echo Sub getestet. Der Subwoofer für Echo-Lautsprecher verhilft diesen zu einem ordentlichen Tiefbass. Allerdings arbeitet das Alexa-Multiroom-System längst nicht so zuverlässig wie etwa das von Sonos.

Folgen Sie uns