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Video: Bose Sleepbuds - Test

Stille Nacht? Die Bose Sleepbuds begegnen nächtlichen Störgeräuschen mit einem Klangteppich, wir haben sie ausprobiert.

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Bose Sleepbuds - Test

Boses Sleepbuds arbeiten nicht mit Noise Cancelling, sondern mit dem sogenannten Noise Masking: Sie betten Störgeräusche in einen Klangteppich ein. Die Töne werden in der Bose Sleep App ausgewählt und es wird eingestellt, wie lange sie aktiv sind: Zwischen 30 Minuten und der ganzen Nacht können verschiedene Stufen ausgewählt werden. Auch ein Wecker kann gestellt werden.

Derzeit stehen neun Töne zum Noise Masking und weitere elf zur Entspannung bereit, manche klingen etwas künstlich. Uns gefallen am besten der Regenschauer und der Bachlauf. Die Stöpsel werden durch eine Drehbewegung ins Ohr gesetzt. Dort sitzen sie gut und drücken kaum, da sie sehr viel kleiner sind als herkömmliche Bluetooth Ohrhörer. Leider knarzen sie etwas auf dem Kissen.

Bei Geräuschen einzuschlafen, ist etwas gewöhnungsbedürftig. Wir wünschen uns, dass Bose die Möglichkeit nachliefert, in der Stille einzuschlafen und den Ton erst später in der Nacht langsam zu starten, um zum Beispiel von später einsetzendem Schnarchen nicht geweckt zu werden. Auch zeigt sich im Test, dass die Töne und die Lautstärke, die sich zum Einschlafen am besten eignen, Geräusche wie Schnarchen nicht unbedingt am besten übertönen. Der Regen etwa bettet lautes Schnarchen viel schlechter ein als der Bach. Hier wünschen wir uns, dass Bose per Update die Möglichkeit nachliefern wird, die Lautstärke voreingestellt im Laufe der Nacht zu verändern oder auf einen anderen Ton umzusteigen.

Unterm Strich sind die Stöpsel denjenigen zu empfehlen, die gern mit Entspannungsgeräuschen einschlafen, ihren Partner aber davon verschonen wollen. Auch für Verzweifelte, die laute nächtliche Geräusche ertragen müssen und schon alles andere ausprobiert haben, könnten sie einen Versuch wert sein – trotz des hohen Preises von mindestens 200 Euro.

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