Wie sehen Computer in der Zukunft aus? Der 2008 verstorbene Informatiker Joseph Weizenbaum meinte, dass der Computer der Zukunft keine beweglichen Teile mehr haben werde. Die Festplatte werde beispielsweise verschwinden.
Schulen sollten Computer haben, aber der Informatiker Joseph Weizenbaum glaubte nicht, dass der Computer eine maßgebliche Antwort ist auf die tragischen Probleme der Schule oder dass er gar hilft, kritisches Denken zu lehren.
Der Informatiker Joseph Weizenbaum glaubte ganz fest, dass die Naturwissenschaft im letzten Jahrhundert zu einer etablierten Religion geworden ist. Sie habe alle Merkmale dazu, sagte er in einem Interview für den Dokumentarfilm "Rebel at Work".
Alte Theorien verkrusten und werden häßlich. Neue Theorien fegen dann die alten hinweg, meint Joseph Weizenbaum. Auch Theorien sind einem Zyklus unterworfen und erneuern sich, spätestens wenn die alten Herren, die sie verteidigen gestorben sind oder im Ruhestand.
Sein Vater, gegen den er sich früh behaupten musste, sei der Grund für seine rebellische Haltung, sagte der 2008 verstorbene Informatiker Joseph Weizenbaum. Er glaube nicht, dass es Gene gibt, die den Menschen zu einem Rebellen oder besonders anpassungsfähig machen.
Er werde ein besserer Mensch, wenn er schreibe, sagte der 2008 verstorbene Informatiker Joseph Weizenbaum in einem Interview für den Dokumentarfilm "Rebel at Work". Wenn er an einem Buch arbeite oder an einen ernsten Brief schreibe, dann versetze ihn die Langsamkeit des Vorgangs in einen Zustand, in dem er kleine Wahrheiten finde. Das Schreiben sei Therapie für ihn.
Wir wissen, was wir zu tun haben, aber es fehlt der Mut. Angst kann man nur mit Courage überwinden, sagte der Informatiker Joseph Weizenbaum.
Natürlich spielt der Computer eine wichtige Rolle im Imperialismus, aber die Verbreitung hätte auch ohne ihn stattgefunden, höchstens langsamer, sagte der 2008 verstorbene Informatiker Joseph Weizenbaum in einem Interview für den preisgekrönten Dokumentarfilm "Weizenbaum. Rebel at work".
Die Harvard-Universität kooperiert beim Onlinelearning mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT): Harvard beteiligt sich an der Online-Lehrplattform MITx, die künftig Edx heißt.
Bevor die Maschinen und Computer richtig mit dem Menschen kommunizieren können, sollten die Menschen vielleicht erst einmal aufeinander hören. Dafür gab der Informatiker Joseph Weizenbaum in einem Interview für den Dokumentarfilm "Rebel at Work" ein einleuchtendes Beispiel.
Joseph Weizenbaum machte einen Versuch mit einem Übersetzer. Er sollte den Satz übersetzen: "A woman without a man is like a fish without a bicycle". Der Mann kam ins Stocken. Um zu übersetzen, müsse man verstehen, sagte der Informatiker in einem Interview für den Dokumentarfilm "Rebel at Work.
Joseph Weizenbaum bringt sich vor der Kamera in Stellung und zieht seine Uniform an, einen gelben Rollkragenpullunder. Im Film Rebel at Work von Peter Haas und Silvia Holzinger gibt der Informatiker und Gesellschaftdkritiker tiefe Einblicke in sein Leben und Denken.
Der Informatiker Joseph Weizenbaum erklärt in einem Interview für den preisgekrönten Dokumentarfilm "Rebel at work" , warum er seine Gesellschaftskritik am Computer festmacht.
Der Computer hat Türen geöffnet, von denen wir nicht wussten, dass sie überhaupt existieren. Die Räume die dahinter liegen sollte der Mensch verantwortungsvoll nutzen, meinte der 2008 verstorbene Informatiker Joseph Weizenbaum.
Sollen wir mit der Wissenschaft aufhören? Nein, sagte der 2008 verstorbene Informatiker Joseph Weizenbaum, aber nicht alles, was vermarktet werden kann, sollte sofort umgesetzt werden. Langsam und abwägend sollte die Wissenschaft sein.
Joseph Weizenbaum sagte, dass der Computer den Kapitalismus gefestigt habe. Er sei zur rechten Zeit gekommen, um andere Systeme in den Hintergrund zu drängen.
Informatiker haben kein Recht sich bei der Politik zu beschweren, wenn diese einen Krieg anzetteln. Ohne die Mithilfe der Informatik wäre es gar nicht möglich einen Krieg zu führen, meint Joseph Weizenbaum.
Major Florian Pfaff verweigerte im Dienst der Bundeswehr den Gehorsam und arbeitete nicht an einer Software weiter, weil er sie für nicht vertretbar hielt. Zunächst verurteilt wegen Befehlsverweigerung, gewann er später den Prozess am Bundesverwaltungsgericht in Karlsruhe. Jeder einzelne - auch jeder Informatiker - solle im Kriegsfall auch den Dienst verweigern, sagte der 2008 verstorbene Informatiker Joseph Weizenbaum.
Programme werden undurchschaubar, weil die Autorenschaft verlorengeht. Es seien zu viele Köche, die im Brei rührten, sagte der 2008 verstorbene Informatiker Joseph Weizenbaum in einem Internview für den Film "Rebel at Work".
MIT-Professor Anant Agarwal erklärt den Onlinekurs 6002x Circuits and Electronics. Es ist der erste Kurs, den das MIT über die Onlinelehrplattform MITx anbietet.
Joseph Weizenbaum erzählt eine kleine Anekdote zur Überzeichnung der Wissenschaft. Einstein, der in der Synagoge sprechen soll, fällt einfach kein Thema ein, dass er für eine Rede in einer Synagoge passend fände.
Joseph Weizenbaum wünscht sich, dass es weniger "zwanghafte Programmierer" geben sollte. Unter dem Begriff versteht er jemanden, der unreflektiert seine Arbeit tut - rein maschinell.
Joseph Weizenbaum gibt sich vorsichtig optimistisch: Vielleicht wird aus den Inseln der Vernunft irgendwann ein Kontinent.
Das Zukunftsszenario des 2008 verstorbenen Informatikers Joseph Weizenbaums war düster. Wir hätten den Punkt zum Umkehren verpasst, die Klimakatastrophe werde ganze Länder verschlingen und die Kinder in "höllischem Zustand" leben müssen, sagte er einem Interview für den Dokumentarfilm "Rebel at Work".
Der Horizont des Wissen und des Wahrnehmens hat sich in den letzten 100 Jahren massiv erweitert, sagte Joseph Weizenbaum 2006. Er sah eine kleine Hoffnung, das zu nutzen.