Am zweiten internationalen Protesttag gegen Acta demonstrierten in Deutschland erneut Zehntausende gegen das Antipiraterieabkommen. Die 3.000 Teilnehmer in München sind sich untereinander allerdings nicht einig darüber, wie weit die Freiheit im Internet bei geschütztem Material gehen soll. Mehr Informationen dazu gibt es im Artikel auf Golem.de.
Die Aktivisten machen gegen Acta mobil und rufen bundesweit zu neuen Kundgebungen auf. Am Wochenende soll wieder in allen Großstädten gegen das umstrittene internationale Abkommen demonstriert werden.
Anonymous äußert sich zu den Demonstrationen am 11. Februar 2012 und der Haltung des BDI (Bundesverband der Deutschen Industrie e. V.) zu Acta, dem Abkommen, das möglicherweise eine Kontrolle des Internets auf internationaler Ebene ermöglichen würde.
Nach offiziellen Angaben 16.000 Menschen haben auf dem Münchner Odeonsplatz gegen das Handelsabkommen Acta demonstriert. Mehr darüber im Artikel bei Golem.de.
Anonymous erklärt im Video, was es mit Acta auf sich hat. Das Anti Counterfeiting Trade Agreement ist ein internationales Abkommen, das Standads gegen Produktpiraterie und Urheberrechtsverletzungen einführen soll.
Die Bürgerrechtler und Netzaktivisten von La Quadrature du Net warnen in diesem von Benoît Musereau produzierten Video vor den Folgen einer Unterzeichnung des internationalen Handelsabkommens Acta (Anti-Counterfeiting Trade Agreement) durch die Europäische Union. Wie auch andere Aktivisten und einige Politiker befürchten sie weitreichende negative Folgen für das Leben der Bürger.
Jérémie Zimmermann, Mitbegründer der französischen Bürgerrechtsorganisation La quadrature du net, spricht im Interview über seine Vampirstrategie: Er will Licht ins Dunkel von Gesetzgebungsprozessen und der Acta-Verhandlungen bringen, um die Grundrechte im Internet zu schützen.