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Microsoft Surface - Test
Microsoft Surface tritt im Test gegen das iPad und das Windows-RT-Tablet von Asus an.
Video: Microsoft Surface - Test (3:53)
Surface ist Microsofts erster eigener PC. Das Tablet arbeitet mit Nvidias ARM-Prozessor Tegra 3 mit 2 GByte RAM. Als Betriebssystem kommt dementsprechend Windows RT zum Einsatz.
Das Display im 16:9-Format hat eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln. Die Schriften, Apps und Kacheln wirken wegen der Cleartype-Technologie aber etwas höher aufgelöst. Das Surface wiegt 683 Gramm. Allgemein wirkt es recht schwer und klobig, insbesondere im Vergleich zum Vivo Tab RT von Asus.
In das Gehäuse hat Microsoft einen Ständer integriert. Damit lässt sich das Surface in einem festen Winkel stabil auf den Tisch stellen.
Optional bietet Microsoft zwei Tastaturhüllen an. Das Touch Cover hat eine berührunsgsempfindliche Oberfläche, gewölbte Tasten und ein Touchpad. Es hat den Vorteil, dass die Tastatur keinen Platz auf dem Display einnimmt. Das Tippgefühl entspricht in etwa dem einer Bildschirmtastatur. Bei beiden Tastaturen halten wir die linke Shift-Taste für zu klein. Das etwas dickere Type Cover hat flache mechanische Tasten. Damit lässt sich das Surface gut zum Schreiben nutzen - in Kombination mit dem Ständer auch ganz passabel auf dem Schoß. Beide Tastaturhüllen werden durch starke Magneten am Tablet gehalten.
Neben dem Anschluss für die Tastaturhüllen hat das Surface einen proprietären Stromanschluss, bei dem der Stecker mit einem Magneten gehalten wird. Das ähnelt Apples Magsafe-Anschlüssen, funktioniert aber nicht ganz so zuverlässig. Die Positionierung für den Stromanschluss ist nicht optimal gewählt.
Praktisch ist der Standard-USB-Anschluss. Es gibt außerdem Ausgänge für Kopfhörer und Micro-HDMI sowie einen Steckplatz für MicroSD-Karten. Letzterer ist allerdings hinter dem Ständer versteckt und nicht komfortabel zu handhaben.
Die in das Surface integrierten Stereo-Lautsprecher klingen nicht besonders gut. Das iPad 3 mit seinem Mono-Lautsprecher, aber auch das deutlich kompaktere Vivo Tab RT haben einen besseren Klang.
Im Betrieb wirkt das Surface zunächst flott. So manches Spiel ruckelt aber, und auch die integrierte Mail-App reagiert teilweise träge auf Eingaben. Dabei fällt auf: Steuert der Nutzer beispielsweise Jetpack Joyride mit dem Touchscreen, gibt es merkliche Ruckler. Das ist bei der Steuerung per Tastaturhülle nicht der Fall. Allgemein gilt: Andere Tablets mit iOS oder Android vermitteln ein flüssigeres, direkteres Spielgefühl. Zudem brauchen die von uns ausprobierten Spiele auf einem iPad nicht einmal halb so lange zum Starten.
Ruckler gibt es auch auf dem Homescreen, und zwar immer dann, wenn eine App im Hintergrund die CPU stark belastet. Windows RT lässt Apps einige Sekunden Zeit, bevor sie eingefroren werden. Vor allem bei dem von Microsoft selbst verteilten Spiel Pinball FX2, aber auch im Zusammenhang mit Office 2013 ist uns dieses Verhalten aufgefallen.
Bei der Akkulaufzeit kommt das Surface auf ordentliche Werte. In unserem Test bei intensiver Nutzung, aktivierten WLAN und mittlerer Display-Helligkeit war erst nach 9 Stunden und 12 Minuten Schluss.
Fazit
Microsoft hat mit dem Surface ein ordentliches Tablet gebaut, das einen hochwertigen Eindruck macht. Die Software wirkt noch nicht ganz ausgereift. Zudem gibt bisher noch zu wenige Apps, die unter Windows RT laufen, was im Alltag nervt.
Ständer und Type Cover sind praktisch, die Akkulaufzeit ordentlich. Wer mit einem Windows-RT-Tablet liebäugelt, sollte sich aber auch das Vivo Tab RT von Asus angucken. Dieses Leichtgewicht gefällt uns insgesamt etwas besser.
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Wie ich finde ist das Surface das beste RT Tablet! Das Asus VivoTab ist nicht gut...
Gutes Video, danke. Meiner Meinung nach sind die Preise für die Tastatur unverschähmt...
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