03.08.2012 / 12:01

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Lenovo Thinkcentre M72e Tiny - Test

Wir haben Lenovos Tiny-Rechner mit effizienter Kühlung, den M72e Tiny, getestet.

 

Video: Lenovo Thinkcentre M72e Tiny - Test (3:00)

Thinkcentre M72e Tiny heißt diese kleine 1-Liter-Box von Lenovo. Wer hinter dem unscheinbaren Äußeren ein Atom-Nettop vermutet, liegt falsch. Im Inneren arbeitet ein funktionsreduzierter Sandy-Bridge-Prozessor von Intel mit dem Namen Pentium G640T. Der hat immerhin zwei Kerne, die mit 2,4 GHz getaktet werden. Hyperthreading bietet der Tiny-Rechner nicht.

Trotz der kompakten Ausmaße ist der Rechner sehr wartungsfreundlich. So kommt der Nutzer durch das Lösen einer Schraube leicht an die innen liegenden Komponenten. Sobald die Festplatte gelöst und das Lautsprecherkabel entfernt wurde, kann der Anwender den Arbeitsspeicher aufrüsten. Unser Testmuster hat nur 2 GByte Speicher, aber dafür einen zweiten Platz für Speicherriegel. Der Austausch klappt in wenigen Minuten. Da es sich um einen Geschäftskundenrechner handelt, hat Lenovo auch Windows 7 Professional in der 64-Bit-Version installiert. Die Nutzung von mehr Speicher ist also unproblematisch.

Die Ausstattung des 400-Euro-Rechners ist gut. Bluetooth und WLAN befinden sich auf einer kleinen Steckkarte. Der Rechner beherrscht aber kein 5-GHz-WLAN. Von außen gut zugänglich sind die zahlreichen USB-Schnittstellen. Zwei vorne und weitere drei auf der Rückseite. USB 3.0 gibt es aber nicht. Erst der etwas teurere M92 Tiny bietet USB 3.0. Auf der Rückseite finden sich noch ein VGA-Ausgang, Displayport und Gigabit-Ethernet.

Zum Spielen ist der M72e Tiny nicht geeignet, wie hier an Diablo 3 gut zu sehen ist. Die CPU ist aber leistungsfähig genug, um vernünftige Ergebnisse im Cinebench zu liefern. Für normale Arbeiten und kurze Lastspitzen ist die Geschwindigkeit ausreichend. Nur die Festplatte bremst das System stark aus.

Der Tiny-Rechner kühlt die inneren Komponenten sehr effizient. Das liegt an den sehr großen Öffnungen vorne und hinten. Direkt im Luftstrom befindet sich der Prozessor und wird so selbst unter Last leise gekühlt. Wer genau hinhört, wird die leise ratternde Festplatte wahrnehmen, nicht aber die Luftströme.

Fazit

Lenovos Thinkcentre M72e Tiny ist klein, leise und bietet trotzdem gute Rechenleistung. Einem Nettop mit Atom-Prozessor ist dieser Rechner auf jeden Fall vorzuziehen - vor allem durch den Preis von nur 400 Euro, der auch viel Zubehör wie den Standfuß beinhaltet.

Wer das volle Potenzial des Rechners nutzen will, sollte den Arbeitsspeicher aufrüsten und die Festplatte durch eine SSD ersetzen.

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Ampel 11. Aug 2012

Dem stimme ich auch zu . Selbst die HD 6550D im AMD A8 , reicht für Diablo locker aus .

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