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19.01.2016 / 12:01

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Raspberry Pi Zero - Test

Die Sparvariante des beliebten Bastelrechners ist zwar für jeden bezahlbar, aber ist er auch für jeden sinnvoll? Wir haben den Rechner im Kleinstformat ausprobiert.

Raspberry Pi Zero - Test

Video: Raspberry Pi Zero - Test (3:04)

Ende November 2015 wurde das neue Raspberry Pi Zero vorgestellt. Wir haben die Sparvariante des beliebten Bastelcomputers näher angeschaut.

Der Prozessor und RAM des sehr kleinen Rechners entsprechen dem ersten B-Modell. Er besitzt also nur einen Prozessorkern. Statt mit 700 MHertz ist er allerdings mit 1 GHertz getaktet.

Mit Strom versorgt wird er über einen Micro-USB-Anschluss. Daneben befindet sich ein weiterer Micro-USB-Anschluss, der als USB-Host fungiert – und sich nur mit einem Adapter sinnvoll nutzen lässt. Außerdem gibt es einen Micro-HDMI-Anschluss für die Video- und Audioausgabe. Als Massenspeicher dient eine Micro-SD-Karte.

Auch das Zero bietet die 40-polige GPIO-Leiste der aktuellen Pi-Modelle. Die muss aber selbst eingelötet werden.

Einen Netzwerkanschluss besitzt das Zero nicht. Hier kann sich der Nutzer mit USB-Adaptern behelfen.

Beim Performancevergleich mit Hilfe der Testsuite Unixbench zeigen sich wenig Überraschungen. Das Zero rechnet dank höherem Takt schneller als das Raspberry Pi 1, ist aber mit seinem einzelnem Kern dem Pi 2 deutlich unterlegen.

Der Zero besitzt nur wenige Anschlüsse. Wie kann er eigentlich sinnvoll programmiert werden? Hier kommt die Kompatibilität der Pi-Familie untereinander ins Spiel. Die eigentliche Konfiguration und Entwicklung sollte zum Beispiel mit einem Raspberry Pi 2 erfolgen. Die SD-Karte wird dann entnommen und einfach in das Zero eingesetzt.

Wer dann ohne umständliche Verkabelung trotzdem noch Zugriff auf den Rechner benötigt, kann das über die serielle Schnittstelle der GPIO-Leiste tun.

In Deutschland ist das Raspberry Pi Zero vor allem als Set mit USB- und HDMI-Adaptern für 15 Euro erhältlich. Nur im Ausland ist die Platine allein für einen Preis von circa 5 US-Dollar gelistet.

Fazit

Das Raspberry Zero ist für fortgeschrittene Bastler eine interessante und günstige Alternative zu den größeren Modellen. Für den Einsatz als Mediacenter und Alltagsgerät fehlt es ihm hingegen an Anschlüssen.

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