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Samsung Chromebook Serie 3 - Test
Das aktuelle Chromebook hat einen ARM-Prozessor. Das Gehäuse aus Plastik ist schlecht verarbeitet und hat bereits ab Werk Verarbeitungsfehler. Außerdem ruckelt die Darstellung im Browser und bei der Videowiedergabe.
Video: Samsung Chromebook Serie 3 - Test (2:12)
Samsung hat seine Chromebook Serie mit Googles Betriebssystem Chrome OS erweitert. Innen läuft der Exynos 5250 von Samsung mit zwei neuen Cortex-A-15-Kernen, der auch im Tablet Nexus 10 verbaut ist.
Das Gehäuse sieht nicht nur klobig aus, sondern das verbaute Plastik fühlt sich auch billig an. Abgesehen davon, dass es bei der Eingabe und Handhabung knarzt, löst sich bei unseren beiden Neugeräten bereits der Rahmen des 11,6-Zoll-Displays vom Gehäuse.
Außerdem biegt sich das Chromebook so durch, dass sich das Touchpad entweder nicht mehr nutzen lässt oder auch von der Unterseite des Notebooks aktiviert werden kann, etwa wenn das Notebook auf dem Bauch liegt.
Die großen Tasten sind für das Tippen gut geeignet. Dort fehlen die Funktionstasten. Stattdessen gibt es Spezialtasten, zum Beispiel für die Steuerung der Bildschirmhelligkeit oder der Fensterverwaltung.
Die aktuelle Version von Chrome OS hat einen Desktop, auf dem allerdings nichts abgelegt werden kann. Über Starter in der Taskleiste lassen sich Apps öffnen.
Darunter ist auch Google Docs, dass sich offline nutzen lässt. Tabellen und Präsentationen können aber weiterhin nur mit aktiver Internetverbindung erstellt werden. Zusätzliche Erweiterungen für Chrome OS gibt es im Web Store.
Einige Anwendungen starten in einem eigenen Fenster, darunter der integrierte Dateimanager.
Beim Scrollen ruckeln Webseiten in Chrome aber deutlich. Auch die Videowiedergabe ist alles andere als flüssig. Mit dem gleichen Prozessor und höherer Displayauflösung läuft das Nexus 10 deutlich besser.
Fazit
Samsung hat ein schlecht verarbeitetes Gerät abgeliefert. Außerdem läuft Chrome OS noch nicht rund. Sowohl der Browser als auch die Videowiedergabe ruckeln.
Wer Chrome OS nutzen will, sollte die 250 US-Dollar, die für das kleinste Chromebook aus der Serie 3 anfallen lieber in ein anderes Gerät investieren.
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Ja, das Ding ist für die Tonne. Es zeigt, dass Google Android im Moment klar den Vorrang...
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