20.04.2012 / 11:51

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HTC One X - Test

Das One X hat als erstes Smartphone von HTC einen Tegra-3-Chip mit vier Kernen. Im Test wurde das Gerät bei voller Last spürbar heiß.

 

Video: HTC One X - Test (3:50)

Sprechtext HTC One X

HTC hat mit dem One X sein erstes Smartphone mit Vierkernprozessor veröffentlicht. Auch sonst ist es mit aktueller Hardware wie NFC und Dualband-WLAN ausgestattet

Das HTC One X und das Samsung Galaxy Nexus sind in etwa gleich groß und schwer, das One X wiegt aber 5 Gramm weniger. Mit 4,7 Zoll ist das Display des One X ebenfalls nur unwesentlich größer als das des Galaxy Nexus. Es hat die gleiche Auflösung von 720 x 1280 Bildpunkten.

Obwohl auf dem Gerät das aktuelle Android 4.0.3 läuft, hat das Smartphone Hardwaretasten. Die Optionstaste ist aber nach wie vor als Bildschirmtaste umgesetzt und sitzt gesondert am unteren Rand des Bildschirms. Zudem läuft die angepasste Oberfläche von HTC namens Sense 4.

Der im HTC One X verbaute Tegra-3-Chip von Nvidia hat vier Kerne, die mit 1,5 GHz getaktet sind. Bemerkbar macht sich der Quadcore-Prozessor vor allem bei 3D-Spielen, die teils speziell für den Tegra-Chipsatz entwickelt wurden. Unter Last geben die Kerne aber viel Wärme ab.

Unter Volllast haben wir im Gehäuse bis zu 47 Grad gemessen. Zum Vergleich: Das Samsung Galaxy Nexus mit seinen zwei CPU-Kernen wird nur etwa 40 Grad warm.

Für die Verbindung ins Netzwerk steht Dualband-WLAN zur Verfügung. Außerdem hat das One X einen NFC-Chip, der mit Android Beam genutzt werden kann. Ein Schacht an der oberen Kante des Smartphones nimmt eine Micro-SIM-Karte auf. Die ist allerdings etwas fummelig zu entfernen.

Das Gehäuse ist aus Kunststoff. Die Rückseite lässt sich nicht entfernen und damit auch der Akku nicht wechseln. Auch auf einen Einschub für eine SD-Karte hat HTC verzichtet. Intern sind insgesamt 32 GByte Flashspeicher vorhanden.

Die vier Kerne machen sich nicht nur bei 3D-Spielen bemerkbar, sondern auch bei Browserbenchmarks. Beim normalen Surfen auch auf bildlastigen Webseiten sind zwischen dem Galaxy Nexus und dem One X aber keine Unterschiede zu bemerken.

Die Qualität der Fotos, die mit der Hauptkamera gemacht wurden, sind von der Qualität mit denen vergleichbar, die mit dem iPhone 4S aufgenommen wurden. Bei Videoaufnahmen ist eine Stabilisierungsfunktion aktiv. Außerdem lassen sich während einer Videoaufnahme Fotos machen.

Fazit

Die Wärmeentwicklung des Quadcore-Prozessors ist auffällig, wirkte sich im Test aber nicht negativ auf die Stabilität des One X aus. Kritikpunkte sind allerdings, dass der Akku nicht gewechselt werden kann und ein SD-Karten-Schachts fehlt, der bis jetzt bei HTC-Smartphones sehr verbreitet war.

Die Kamera macht gute Schnappschüsse, die aber noch längst nicht so gut sind, wie mit Kompaktkameras geknipste Aufnahmen. Insgesamt ist das HTC One X aber ein überdurchschnittliches Android-Smartphone.

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