09.11.2012 / 09:14

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Microsoft Smartglass - Test

Die Smartglass-App wird auf Geräten mit Android, iOS, Windows 8, RT oder Windows Phone 8 installiert und verbindet sich mit einer Xbox 360 im gleichen Netzwerk. Voraussetzung ist ein simultan eingeloggter Xbox-Live-Gamertag.

 

Video: Microsoft Smartglass - Test (2:44)

Bisher funktioniert Smartglass als Spieleerweiterung mit Halo 4, Forza Horizon und Dance Central 3. Nutzer sollten Tablet, Smartphone oder PC in ihrer Nähe platzieren, da Smartglass häufig Nutzereingaben verlangt. Wer keine praktische iPad-Halterung samt Stativ sein Eigen nennt, benötigt zumindest einen Couchtisch.

In Forza Horizon sieht der Spieler auf seinem zusätzlichen Bildschirm die Landkarte des virtuellen Colorados, inklusive des eigenen Standortes und aller Events. Per Touch-Eingabe werden neue Ziele für das GPS gesetzt. Die Karte lässt sich außerdem leicht skalieren, dabei ruckelt sie aber stark.

Für Halo 4 bietet Smartglass keine interaktiven Funktionen. Die App öffnet nur die Statistikzentrale Waypoint, deren Daten beim Spielen allerdings nicht live aktualisiert werden. Ein kleiner Komfortbonus: Ingame freigeschaltete Terminalvideos können direkt in der Smartglass-App geschaut werden, ohne dass der Nutzer dafür an der Konsole Halo 4 schließen und in den Waypoint wechseln muss.

Nutzer der Smartglass-App müssen darauf achten, dass sie die Energiesparmodi ihres Geräts vorher manuell ausschalten, sonst wird der Bildschirm schnell dunkel und die Verbindung bricht ab.

Allgemein brach während des Tests mehrmals die Verbindung ab, wenn wir das Spiel pausierten oder Smartglass von einer anderen App unterbrochen wurde. Ein erneuter Verbindungsaufbau dauerte sehr lange, manchmal mussten wir auch das komplette Spiel neu starten.

In Smartglass wechselt der Nutzer zwischen den Spielerfahrungen oder der simplen Steuerung des Xbox-Dashboard. Mit Fingerwischen navigiert er so durch Erfolge, den Marktplatz oder die Systemeinstellungen. Der A-Knopf wird durch einmaliges Tippen simuliert. Für X, Y und B gibt es Schaltflächen in den Ecken. Wird der Internet Explorer gestartet, dienen Touchscreens als Touchpads wie bei einem Laptop. Praktisch: Wer einen PC mit angeschlossener Tastatur hat, kann diese für Eingaben ebenfalls nutzen. Ansonsten greift Smartglass auch auf Bildschirmtastaturen zu.

Fazit

Smartglass ist aktuell keine Bereicherung für Xbox-Spiele. Die Verbindung zur Konsole dauert viel zu lange, ständig bricht die Verbindung ab und alles hakt und ruckelt. Wer absolut keine Controller mehr mag, um sich durch das Xbox Dashboard zu bewegen, sollte sich die App dennoch anschauen. Vor allem der Internet Explorer profitiert von Tastaturen und Touchscreeneingaben.

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Steffenz 21. Jan 2013

#### " Re: Die Idee ist ganz gut, wenn auch nicht neu ... ABER schlecht realisiert...

motzerator 20. Dec 2012

Beispielsweise zur Eingabe von Prepaid Codes, oder allgemein für Text. Die komischen...

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