23.12.2011 / 14:46

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Star Wars The Old Republic - Test

The Old Republic ist das erste Onlinespiel von Bioware und bereits der zweite MMO-Titel mit Star-Wars-Lizenz. Im Test erinnert das Spiel im positiven Sinne an World of Warcraft und kann so auch ohne eigene Ideen überzeugen.

 

Video: Star Wars The Old Republic - Test (3:15)

Sprechtext:

Allianz oder Horde - nein, diese Entscheidung muss der Spieler in Star Wars: The Old Republic nicht treffen. Ein wenig erinnert die Wahl zwischen der eher "guten rebellisch-freien" galaktischen Republik und dem "bösen militärisch-strengen" Imperium der Sith aber doch an World of Warcraft - wie so einiges in dem Onlinerollenspiel von Bioware.

Jede Fraktion verfügt über vier Klassen. Dem Jedi-Ritter auf der einen Seite entspricht der Sith-Krieger auf der anderen, und dem Kopfgeldjäger steht der Soldat gegenüber. Dass es dennoch genug Klassenvielfalt gibt, merkt der Spieler ab Level 10: Dann kann er seinen Protagonisten weiter verfeinern und etwa aus einem Sith-Ritter einen Damage-Dealer oder einen Tank formen.

Der größte gefühlte Unterschied von The Old Republic gegenüber World of Warcraft: Die Handlung wird nicht in Textschnipseln erzählt. Stattdessen gibt es Zwischensequenzen und Dialoge, die deutlich an andere Bioware-Titel wie Mass Effect erinnern.

Das ist manchmal ärgerlich, zum Beispiel wenn man sich für eine Standard-Quest der Art "Töte zehn Schleimschnecken" erst viel Gequassel anhören muss. Aber über weite Teile sind die Handlungsstränge - die sich je nach Klasse deutlich unterscheiden - spannend und mit vielen Überraschungen in Szene gesetzt.

Trotz Lichtschwert und Star-Wars-Macht: Das Kampfsystem erinnert sehr deutlich an World of Warcraft. Allerdings ist es etwas effektvoller in Szene gesetzt - unsere Sith-Kriegerin etwa kann sich in riesigen Machtsprüngen auf Gegner stürzen, bei denen ein WoW-Krieger vor Neid erblassen würde.

Eine echte Besonderheit sind die Gefährten in The Old Republic, die jeder Spieler haben kann. Das sind Begleiter, die einiges auf dem Kasten haben: Sie absolvieren eigene Quests - und sie kämpfen sehr effektiv mit. Wer mag, darf mit einem Gefährten sogar eine Romanze anfangen...

Neben bekannten Star-Wars-Orten ist der Spieler auch in vielen Gebieten unterwegs, die er noch nicht aus den Kinofilmen kennt. Es gibt riesige moderne Städte, lauschige Dschungellandschaften und natürlich jede Menge Raumschiffe.

Um von A nach B zu gelangen, kann der Spieler je nach Gegebenheit den Schnellreise-Knopf drücken, sich vom automatisch gesteuerten Taxi oder Gleiter, später auch vom eigenen Raumschiff befördern lassen.

Fazit

Star Wars: The Old Republic fühlt sich über weite Teile wie eine gelungene Mischung aus Mass Effect und World of Warcraft an. Insbesondere die gut erzählten Handlungsstränge bringen sehr viel Atmosphäre und Spannung ins Spiel. Selbst wer die Zwischensequenzen anfangs genervt überspringt, dürfte früher oder später die Erzählungen spannend finden.

Offen ist derzeit noch die Frage, wie die Spieler selbst, vor allem aber Bioware, das Endgame ausgestalten und erweitern. Möge die Macht auch in diesen Punkten mit ihnen sein!

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Érdna Ldierk 31. Mar 2012

Ist ja nun etwas Zeit ins Land gegangen... hast Du es mal gespielt? Der Look passt sehr...

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